Politik | 03.02.2016

Forderung der CDU Rheinbach

Geld für Unterbringung von Flüchtlingen reicht nicht

Landesregierung muss bei der Erstattung von Kosten nachlegen

Rheinbach. Es ist eigentlich nicht erklärlich, warum in Nordrhein-Westfalen eine große kreisfreie Stadt mehr Geld für Unterbringung eines Flüchtlings erhält als eine kleine kreisangehörige Kommune. Doch genau das ist der Fall. Vereinbart wurden für alle Kommunen an Rhein, Ruhr und Sieg jährlich 10.000 Euro aus Mitteln des Landes und des Bundes pro Flüchtling.

Große kreisfreie Städte wie Duisburg (18.423 Euro) oder Dortmund (12.755 Euro) liegen teils deutlich über diesem Betrag, während die rot-grüne Landesregierung die Kommune bei der Kostenerstattung spürbar benachteiligt: Stand 30. November hat die Kommune insgesamt 440 Flüchtlinge aufgenommen. Statt der vorgesehenen 10.000 Euro jährlich pro Flüchtling hat die Kommune lediglich 7027 Euro von der Landesregierung erstattet bekommen. Die CDU Rheinbach fordert die Landesregierung unmissverständlich dazu auf, schnellstmöglich den Verteilungsschlüssel anzupassen und der Kommune den vereinbarten Betrag in voller Höhe zu erstatten. Es geht auch nicht an, dass das Land nicht ab sofort, sondern erst ab 2017 eine realitätsgenaue Abrechnung vornehmen will. Geld für die Unterbringung wird jetzt benötigt.

Durch diese Verzögerungstaktik zwingt die rot-grüne Landesregierung nicht nur die Kommune zum Schulden machen. Unterbringung und Integration gibt es nicht zum Nulltarif - deshalb wird von der Landesregierung auch für die Kommune die vollständige und zeitnahe Erstattung des gesetzlich vereinbarten Betrags in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr/pro Flüchtling verlangt. Nachlegen muss die Landesregierung auch in Sachen Abschiebung. Traf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im letzten Jahr 600 Entscheidungen pro Tag, so sind es inzwischen über 2000. Wenn nach Erfahrungswerten im Schnitt jeder zweite Antrag negativ beschieden wird, dann steht auch die rot-grüne Landesregierung in NRW in der Pflicht, abgelehnte Asylbewerber deutlich schneller als bisher abzuschieben. Leidtragende des nicht erfolgten Vollzugs sind in NRW vor allem die Kommunen, die für die Unterbringungskosten abgelehnter Asylbewerber aufkommen müssen. Auch in NRW muss endlich möglich sein, was etwa das Saarland, Baden Württemberg und Bayern schaffen - nämlich die volle Erstattung der tatsächlichen kommunalen Kosten für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

Pressemitteilung

der CDU Rheinbach

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Wir helfen im Trauerfall
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Angebotsanzeige (April)
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Sonderseite Geschäftsführungswechsel
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
78

Troisdorf. Am Mittwochmittag, dem 8. April, geriet eine 67-jährige Frau aus Troisdorf in die Fänge von Telefonbetrügern. Durch einen sogenannten Schockanruf wurde die Seniorin dazu gebracht, einem unbekannten Mann an ihrer Haustür eine Summe von 30.000 Euro in bar zu übergeben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Adobe Stock
68

Der Mann hat verschiedene Frauen unsittlich berührt und belästigt

11.04.: Polizei nimmt Sextäter fest und sucht Geschädigte

Köln. Die Polizei Köln sucht nach mehreren Frauen, die am späten Samstagabend (11. April) von einem 35 Jahre alten Mann unsittlich angefasst worden sind. Laut Zeugen und Videoaufzeichnungen soll der Tatverdächtige in insgesamt fünf Fällen Frauen sexuell belästigt haben.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
426

Unverzüglich wurden die Männer in umliegende Krankenhäuser gebracht:

12.04: Notarzt-Einsatz: Rennradfahrer bei Kollision schwer verletzt

Sankt Augustin. Am Sonntagmittag, dem 12. April, ereignete sich auf dem Siegtalradweg im Bereich der Siegstraße in Sankt Augustin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Radfahrer schwer verletzt wurden. Gegen 12:00 Uhr war ein 60-jähriger Mann aus Sankt Augustin mit seinem Rennrad aus Richtung Troisdorf kommend in Fahrtrichtung Sankt Augustin unterwegs. Gleichzeitig befand sich ein 40-jähriger Mann aus Hennef mit einem Rennrad auf dem selben Radweg in entgegengesetzter Richtung.

Weiterlesen

8

Maria Laach. Am Freitag, den 24. April, eröffnet Gereon Krahforst um 19 Uhr in der Abteikirche Maria Laach die diesjährigen Orgelkonzerte mit einem kontrastierenden Programm: die vier eindrucksvollen, eindringlichen Sätzen der „Sonntagsmusik“ von Petr Eben bilden einen Rahmen, innerhalb dessen romantische Trios und Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach gespielt werden.

Weiterlesen

Imageanzeige
Werbeplan 2026
Jörg Schweiss
Wir helfen im Trauerfall
Titelanzeige KW 15
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Titelanzeige KW 15
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Veranstaltung 15.April
Sachbearbeiter (m/w/d)
Staplerfahrer (m/w/d)
Wir helfen im Trauerfall
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26