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Digitalisierung im BLICK: Redaktionsgespräch mit Manfred Sattler

Gemeinsam digital durchstarten für eine bessere Lebensqualität auf dem Land

Manfred Sattler plädiert für gemeinsame Online-Lösungen der ländlichen Wirtschaftsräume und Institutionen mit Unterstützung der Kommunen

Manfred Sattler ist ein Mann mit Visionen. Er möchte seine Heimat ganz nach vorne bringen. Das wollte er schon als Unternehmer, das wollte er als Präsident der IHK Koblenz und das will er heute noch, als Pensionär , als Ortsbürgermeister von Wassenach und als Fraktionssprecher der CDU in der Verbandsgemeinde Brohltal. Was ihn besonders beschäftigt: Die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Verwaltungen, Vereine und den lokalen Handel. Im Redaktionsgespräch mit Hermann Krupp, Geschäftsführer der KRUPP Verlags GmbH, skizziert Manfred Sattler einen Weg, der die Region stärken kann – wirtschaftlich ebenso wie sozial.

16.05.2018 - 14:00

Hermann Krupp: Digitalisierung im ländlichen Raum ist aktuell ein Thema, über das viel gesprochen wird und das auch Sie umtreibt. Aber was ist das überhaupt, was sollen wir darunter verstehen?

Manfred Sattler: Digitalisierung ist das, was wir alle uns als Endkunden und Verbraucher heute wünschen. Wir wollen mittels moderner Kommunikationsmittel mit Partnern kommunizieren und das tägliche Leben absolvieren. Dazu gehören selbstverständlich auch Dinge wie Behördengänge und der Einkauf, aber auch das Vereinsleben und die Freizeitgestaltung.

Hermann Krupp: Und das ist besonders für den ländlichen Raum noch eine größere Herausforderung. Woran liegt das?

Manfred Sattler: Der ländliche Raum stellt sich momentan nicht als Einheit dar. Er ist zerstreut. Damit hat er einen deutlichen Nachteil gegenüber den städtischen Gebieten und Ballungszentren. Hier gibt es klare Einheiten, wie große Einkaufsstraßen oder Industriegebiete beispielsweise. Die Digitalisierung ist da eine große Chance, denn mittels moderner Medien kann sich der ländliche Raum eine einheitliche Identität geben.

Hermann Krupp: Das klingt vielversprechend. Aber viele Menschen haben Angst vor der Digitalisierung und ihren Folgen. Müssen wir Angst haben?

Manfred Sattler: Die meisten Menschen sind ja schon mit digitalen Medien vertraut, es ist also nicht per se etwas Neues für sie. Ich denke, diejenigen die Angst haben, das sind überwiegend Unternehmer. Sie befürchten einen zu großen Aufwand, obwohl sie erstmal nur einen geringen Teil ihres Umsatzes über diesen Kanal machen werden. Und diese Befürchtung, da bin ich sicher, ist nicht mehr zeitgemäß. Das entspricht nicht mehr den Wünschen der Kunden. Jeder Chef muss sich die Frage stellen: Finde ich eine Lösung, die es schafft, am online abgewickelten Marktgeschehen teilzuhaben, oder lasse ich diesen Teil des Marktes außen vor und lasse damit auch Umsatz liegen?

Hermann Krupp: Insbesondere, wenn sensible Daten über das Internet verschickt werden, gibt es aber doch berechtigte Bedenken, insbesondere in Anbetracht der nun in Kraft tretenden neuen Datenschutz-Grundverordnung.

Manfred Sattler: Richtig, das sind berechtigte Bedenken. Und aus diesem Grund empfehle ich, dass die Unternehmer sich um gemeinsame Lösungen bemühen, wie sie ihr Geschäft abwickeln können und dabei alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Hier kann man sich auch gut an schon vorhandenen Strukturen bedienen, es muss ja nicht jeder Unternehmer das Rad neu erfinden. Sie können sich auch zusammentun und gemeinsam auf lokaler Ebene in den digitalen Markt einsteigen.

Hermann Krupp: Halten Sie einen eigenen Shop für eine Verbandsgemeinde oder Stadt im Wettbewerb zu beispielsweise Amazon für wirtschaftlich betreibbar?

Manfred Sattler: Ja. Es gibt bereits einige sehr erfolgreiche Beispiele von gemeinsam betriebenen Online-Shops lokaler Händler in Städten. Da haben sich die Unternehmen – häufig unter Federführung eines von der Verwaltung gestellten „Kümmerers“ – zusammengetan und zeigen den Bürgern gemeinsam: Ihr müsst nicht zu den Online-Riesen abwandern, ihr könnt auch die lokale Wirtschaft eurer Heimat unterstützen und gleichzeitig die Vorteile eines Onlinehandels nutzen. Einige dieser positiven Beispiele sind so aufgebaut, dass der Shop von einem Dienstleister betrieben wird. Der hat die Software entwickelt und die Händler müssen nur ihre Waren einpflegen, wobei dies auch auf ganz unterschiedliche, benutzerfreundliche Wege geschehen kann. Die Lösungen, die da bereits von Dienstleistern angeboten werden, kommen dem, was der lokale Unternehmer braucht, wirklich schon sehr entgegen. Es ist für ihn auch eine Gelegenheit, nicht nur seine Produkte, sondern ebenfalls sein Unternehmen zu präsentieren, sodass dem Ganzen auch jenseits des tatsächlichen Online-Einkaufs eine große Bedeutung zukommt. Ein Onlineshop auf lokaler Ebene ist zugleich auch ein toller Katalog. Da kann der Kunde, wenn er im Internet ein bestimmtes Produkt sucht, sofort sehen, dass er das auch beim lokalen Anbieter bekommt. Und dieses Suchen nach Produkten ist heute noch viel wichtiger, als online einzukaufen.

Hermann Krupp: Das hört sich in der Theorie wirklich toll an. Und dennoch wagen Ihrer Meinung nach nicht genug Unternehmer diesen Schritt und starten einen gemeinsamen Onlineshop. Könnte das auch daran liegen, dass der Handel es nicht schafft, sich zu koordinieren?

Manfred Sattler: Ja, ich denke das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Es ist immer schwierig, solche Projekte ohne einen zentralen Koordinator umzusetzen. Dort, wo es bereits erfolgreich läuft, waren das häufig Initiativen der Wirtschaftsförderung. Die hat bei den Unternehmen die Überzeugungsarbeit geleistet, dass sie sich einbringen und die hat auch häufig einen Kümmerer gestellt, der das Projekt dann weiter betreut. Dadurch, dass es verschiedene Töpfe gibt, aus denen Fördermittel für ein solches Projekt ausgeschüttet werden können, ist das auch für den einzelnen Unternehmer dann ein sehr geringer finanzieller Aufwand.

Hermann Krupp: Es liegen also große Chancen, aber auch große Herausforderungen vor dem lokalen Handel, denen er sich stellen sollte. Und das sollte die Wirtschaftsförderung in Gang bringen?

Manfred Sattler: Genau, die Unternehmer müssen hier zum Diskurs eingeladen werden und auch die Umsetzung muss bald erfolgen. Insbesondere sehe ich die Kommunen aber auch in der Rolle, dass sie das Thema bei allen Bürgern ins Gespräch bringen und so die Leute in die Richtung führen, dieses lokale Onlineangebot zu nutzen.

Hermann Krupp: Das ist also ein Thema, wo Kommunen und Handel zusammenarbeiten müssen. Aber wo kommen die eingangs erwähnten Vereine ins Spiel?

Manfred Sattler: Auch bei den Vereinen zeigt sich, dass sie keine Einheit bilden, sondern jeder seine eigene Webseite hat, sein eigenes Verwaltungssystem und seine eigene digitale Infrastruktur. Das ist für jeden Verein ein enorm großer Aufwand und auch für die Mitglieder nicht gerade von Vorteil. Wenn es eine zentrale Lösung gäbe, zu der jeder Verein Zugang bekommt, könnte vieles vereinfacht werden. Sowohl für die Betreiber, also die Vereine, als auch für die Nutzer der Angebote. Die Vereine müssten nicht jeweils ein eigenes Mitglieder-Management-System betreiben und eine eigene Webseite aufziehen, sondern sie könnten auf von der Kommune bereitgestellte Strukturen zurückgreifen. Das ist besonders auch im Hinblick auf die neue Datenschutz-Grundverordnung nicht zu verachten. Denn welcher Verein kann jetzt schon von sich sagen, dass er zum 25. Mai, wenn die EU-Verordnung in Kraft tritt, juristisch einwandfrei aufgestellt ist? Eine gemeinsame Lösung hat den Vorteil, dass sie für alle Rechtssicherheit schafft, wenn sie gut angelegt ist. Und diese Lösung zu stellen, ist ganz klar Aufgabe der Kommunen. Die Kommune ist nämlich nicht nur dafür zuständig, dass Steuern gezahlt werden, sondern auch dafür, dass Steuern erarbeitet werden – das ist meine Grundeinstellung. Es ist ihre Aufgabe, sich die Frage zu stellen: Was kann ich dafür tun, dass Vereine bestehen? Dass Geschäft abläuft und dass die Menschen sich wohl fühlen?

Hermann Krupp: Da frage ich jetzt mal provokant den Ex-Unternehmer Sattler: Können Kommunen das besser abbilden als die Vereine oder die Unternehmer selbst?

Manfred Sattler: Nein, können sie nicht grundsätzlich. Wenn aber seitens der Kommune Unterstützung da ist, die hilft, das Ganze richtig umzusetzen, dann ist es machbar. Was nicht machbar ist: Die Kommune kann keinen Privatunternehmer direkt unterstützen. Sie kann ihm kein Geld überweisen, um seinen Onlineshop zu betreiben. Sie kann aber einen Mitarbeiter für Beratung und Koordination einsetzen. Deshalb glaube ich, dass man sehr wohl mit den Kommunen die Basis stellen kann, aber selbst nicht den Handel betreiben sollte. Das könnte gegebenenfalls ein Dienstleister machen, ein Dritter.

Hermann Krupp: Und dafür braucht die Kommune einen unternehmerisch denkenden Ortsbürgermeister, um auf diesen Weg zu kommen? Woher kommt dieser Antrieb? Kann er aus den Vereinen oder den Unternehmen kommen, von der Kommune, oder muss es einfach irgendwo einen geben, der begriffen hat, dass etwas getan werden muss?

Manfred Sattler: Ich glaube, dass es in den Kommunen – besonders im ländlichen Raum – in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten deutliche Gewinner geben wird und deutliche Verlierer. Kommunen, die zu den Gewinnern gehören wollen, müssen gestalten. Sie müssen dafür sorgen, dass die Bürger, die Unternehmer sich wohlfühlen, dass Arbeitsplätze da sind und dass es Freizeitangebote und Gestaltungsmöglichkeiten gibt.

Hermann Krupp: Ich habe nun also eine Kommune, die all das tut, die sich engagiert für all diese Belange. Wie bringe ich die einzelnen Unternehmer, den einzelnen Bürger und den Verein dazu, mitzumachen?

Manfred Sattler: Bei den Unternehmern setze ich meine Hoffnung unter anderem in die Gewerbevereine, in die Strukturen, in denen Unternehmer organisiert sind. Auch für Handwerker bieten sich hier große Chancen, die nur erkannt werden müssen. Die Vereine werden aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung aktuell ohnehin zum Handeln gezwungen, da sollte ein solches zentrales Angebot gerade sehr willkommen sein. Wobei nicht nur die Vereine zum Handeln gezwungen werden, auch in den Verwaltungen wurde das Thema Datenschutz stark vernachlässigt. Es war klar, die neue EU-Verordnung kommt, doch die Strukturen sind ihr derzeit noch nicht gewachsen.

Hermann Krupp: Ja, da sind die Unternehmen bereits besser aufgestellt, die beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und wissen, dass sie das nicht verschlafen dürfen. Verwaltungen und Vereine scheinen noch gar nicht realisiert zu haben, dass da zum Stichtag etwas so Großes auf sie zukommt.

Manfred Sattler: Exakt, und genau da sollten wir über eine gemeinsame Lösung nachdenken. Es steht im Gesetz explizit drin, dass dieses auch für Kommunen gilt, und dennoch werden aktuell die Richtlinien vielerorts nicht eingehalten. Es kann nicht sein, dass sensible Daten auf einem privaten PC des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters liegen, oder gar eine E-Mail auf dessen Handy ist, denn das alles ist sehr angreifbar. Wir brauchen dringend ein geschlossenes Kommunikationssystem für die Mitarbeiter der Verwaltung und die Ortsbürgermeister. Da kann dann jeder, der dazu berechtigt ist, per Login über ein verschlüsseltes System auf die entsprechenden Daten zugreifen und der Datenschutz ist gewährleistet. Ein positiver Nebeneffekt: Die Bürgermeister, die das ehrenamtlich neben einem Beruf ausüben, können abends und am Wochenende effizienter arbeiten, denn sie müssen nicht warten, bis eine Anfrage am nächsten Werktag vom Verwaltungsmitarbeiter bearbeitet wird. Sie können alle Daten, die für sie relevant sind, über dieses sichere System abrufen. Auch komplexere Vorgänge werden so lückenlos dokumentiert und müssen im Zweifelsfall nicht anhand diverser E-Mails rekonstruiert werden.

Hermann Krupp: Da kommt ja dann einiges an Arbeit auf die Kommunen zu, wenn sie diese Umstellung vollziehen, um den neuen Richtlinien zu entsprechen. Doch die Prozesse alle nochmal grundlegend zu betrachten, das ist ja auch immer eine riesige Chance, das Ganze langfristig zu optimieren – das kenne ich ja aus dem eigenen Unternehmen. Wie gehen Sie an das Thema heran, die Strukturen anzupassen?

Manfred Sattler: Indem ich die Verbandsgemeindebürgermeister anstoße, dass das ihre Aufgabe ist. Strukturen zu verändern ist Chefsache. Sowas kommt immer von oben. Vorausschauend hat die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Brohltal bereits im Oktober 2017 entsprechende Anträge bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt. Den Anstoß dazu geben, das können allerdings auch die Bürger. Wenn die Bürger ihre Verwaltungen und ihre Vereine fragen, wie sie für die Zukunft aufgestellt sind und was sie in Sachen Datenschutz unternehmen, dann kommt das Thema ins Bewusstsein der Entscheider und an die Öffentlichkeit.

Hermann Krupp: Dann fragen wir doch mal unsere Leser: Was halten Sie von der ganzen Sache? Wie ist Ihre Kommune aufgestellt und wie läuft es in Ihren Vereinen? Welche Lösung schlagen Sie vor und woher wünschen Sie sich Unterstützung? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an blickwinkel@kruppverlag.de und diskutieren Sie mit. Ausgewählte Lesermeinungen können veröffentlicht werden.

-MX-

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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