Bonn-Berlin-Debatte
Gemeinsamer Schulterschluss dringend notwendig
RheinSieg-Kreis. Aus dem Herbsturlaub zurück meldet sich in der aktuell entfachten Diskussion um einen Komplettumzug der Bundesministerien nach Berlin, Bonns DGB-Chef Ingo Degenhardt zu Wort. „Ganz so ohne Vorwarnung kommt die Debatte um einen Umzug aller Ministerien nicht - nur der Zeitpunkt ist überraschend, bei den momentanen Herausforderungen in der aktuellen Flüchtlingssituation, die ein ganzes Land miteinander zu stemmen hat“, sagte Ingo Degenhardt. Aus Sicht des Gewerkschafters war es nur eine Frage der Zeit, bis diese seit Jahren immer wieder aufkommende Forderung derart an Fahrt aufnimmt, dass es nun endgültig zu einem gemeinsamen regionalen Schulterschluss kommen muss. Degenhardt: „Jetzt kommt es auf eine gemeinsame, einheitliche und klare Positionierung an. Wir müssen mit einer Stimme sprechen.“ Experten gehen davon aus, dass durch einen Komplettumzug bis zu 30.000 Arbeitsplätze in der Region gefährdet sein können.
Bereits im Sommer, als die Gründung einer Arbeitskommission im Bundesbauministerium zur Beurteilung der Aufgabenteilung zwischen den beiden Regierungssitzen an Rhein und Spree bekannt wurde, hat der DGB Bonn/Rhein-Sieg dringend einen regionalen Konsens in der Bonn-Berlin-Debatte gefordert. Neben anderen Akteuren hat sich auch der DGB immer für die Einhaltung des Berlin/Bonn-Gesetzes ausgesprochen und sich stets für die Interessen der Beschäftigten und ihrer Familien stark gemacht. „Die ständige Ungewissheit um den Arbeitsplatz und den Arbeitsort sind für die Beschäftigten und ihre Familien eine große Belastung. Der Bund als Arbeitgeber hat seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber eine Verantwortung und eine Fürsorgepflicht“, sagte Degenhardt. Die Zeit der vielen Einzelappelle scheint endgültig vorbei zu sein. Was Bonn und das Umland nun braucht ist ein großes regionales Bündnis aus Politik, Kommunalverwaltung, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften.
Pressemitteilung
DGB
Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg
Artikel melden
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 8
- Winfried: Rheinbrücke bei Engers
Wiederaufbau: Wie geht es mit dem Ahr-Radweg weiter?
- Gerhard Stotzem: Die einzige mir bekannte Brückenbaustelle in Hönningen berührt zwar den Ahrradweg, aber sie unterbricht ihn nicht. Es handelt sich dabei um eine Ahrquerung vom Radweg in die Ortschaft. Der Radweg zwischen...
Wann ist ein künstliches Gelenk an Hüfte oder Knie sinnvoll?
- Jörg Kasper: Habe zehn Jahre rumgedocktert, war schon als Simmulant abgestempelt, dann 2021 war es soweit. Im November links, Hüfttep und weil es so schön war, sieben Monate später rechts, da hatte mein Arzt dann gemerkt das ich nicht simuliert habe.
- Horst Peschell: Manschmal isch aber auch der Bein und der Knie inschgeschamt im Arrrrgehnnnn, ich hab Krääääätze und Schoooorf, Schnooooorrrrr!!! ESCH juckt so seeeehr, ob eine Prothese da hilft ? mit freundlichen Grüßen Eure Schorfkrätze
- Heruete: Holt euch auf jeden Fall eine Zweit- oder Drittmeinung ein. So schnell wie in Deutschland wird in keinem anderen Land operiert und der Patient über den OP Tisch gezogen
Allgemeine Berichte
Ahrweiler: Annedore Hildebrandt feierte ihren 100. Geburstag
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Beisein der Pflegekräfte des Seniorenheim St. Maria-Josef gratulierten die Beigeordneten der Stadtverwaltung, Wolfgang Horrmann (l.), und des Kreises Ahrweiler, Horst Gies (r.), der Jubilarin Annedore Hildebrandt zum 100. Geburtstag und überbrachten ihr die besten Wünsche. Ihre Freude darüber war sehr groß, dass sowohl die Stadt als auch der Kreis sie mit einem Präsentkorb sowie einer Orchidee überraschten.
Weiterlesen
Die Park-and-Ride-Angebote sollen erweitert und andere Baumaßnahmen verschoben werden
Bonn: Sperrung der Nordbrücke - Weitere Maßnahmen um die Belastungen zu minimieren
Bonn. Die Sperrung der Nordbrücke seit Mittwoch, dem 3. Juni 2026, hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Bonn und der umliegenden Region. Um die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren und die Mobilität in der Stadt zu gewährleisten, hat die Stadt Bonn ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt.
Weiterlesen
Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird ausgeschildert
29.07.: B257: Vollständige Sperrung des Ditschhardt-Tunnels
Altenahr. Wegen Wartungs- und Servicearbeiten im Ditschhardt-Tunnel auf der B 257, Ortsumgehung Altenahr, bleibt der Tunnel am 29. und 30. Juli 2026 jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr vollständig gesperrt.
Weiterlesen
