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UWG Rheinbach: Antrag für ein „Verkehrskonzept Rheinbach 2030“ erfolgreich

Gesamte Situation betrachten

20.11.2019 - 15:14

Rheinbach. Wer kennt es nicht, dass der Verkehr in der Rheinbacher Innenstadt an den neuralgischen Punkten zusammenbricht? Der völlig überlastete Kreisverkehr am Villeneuver Kreisel blockiert regelmäßig den Zu- und Ausgang zur Innenstadt, bei geschlossenen Schranken staut sich der Verkehr vom Dreeser Tor zurück bis zur Grabenstraße. Die Kreuzung Wilhelmsplatz wird regelmäßig aus der Hauptstraße heraus blockiert. An der stark frequentierten Ampel im Kreuzungsbereich Gymnasiumstraße/Pallottistraße bilden sich ständig lange Rückstaus.

„Dieser Schleichverkehr in der Hauptstraße ist kaum zu einem ausgiebigen Schaufensterbummel aus dem fahrenden Auto heraus geeignet. Es besteht eine Verkehrssituation in der Innenstadt, die eine für alle Verkehrsteilnehmer und für die Umwelt hoch belastende Situation darstellt“, so Ratsherr Jörg Meyer. „Ein für unsere schöne Stadt mögliches Altstadtflair mit einer entsprechenden Aufenthaltsqualität kann so nicht entstehen,“ so Meyer weiter.

Bereits 2014 hatte die UWG beantragt, die Löherstraße in beide Fahrtrichtungen zu öffnen und so in der Hauptstraße einen verkehrsberuhigten Bereich zu schaffen. „Zum diesem seit Jahren im Masterplan Innenstadt aufgenommenen Projekt gibt es leider noch keinerlei Umsetzungsplanung,“ berichtet Ratsherr Dr. Reinhard Ganten, Mitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung.

Das Handlungskonzept „Wohnen 2030“ ist nun beschlossen. Hierin wird eine eigentlich erfreuliche Entwicklung prognostiziert: Rheinbach wird weiter wachsen. Sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortschaften sollen neue Wohngebiete entstehen, einige Projekte (Pallotti-Areal und Majolika-Wohngebiet) sind schon jetzt in Umsetzung. Aber dieses Wachsen schafft auch neue Probleme, denn „wohin nur mit dem dann weiter steigenden Verkehr?“ fragt sich Franz-Josef Schockemöhle, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Eine bahnparallele Entlastungsstraße, die die Verkehrsbelastung der dortigen Wohngebiete erhöht, sieht die UWG kritisch. Bereits im Jahre 2003 hatte die UWG, basierend auf einer Machbarkeitsstudie, vorausblickend den Bau einer Südostentlastungsstraße abzweigend am Ölmühlenweg, parallel zum Sportplatz verlaufend, angeregt. Eine solche Umgehungsstraße könnte den starken Verkehr aus der Eifel, den Rheinbacher Höhenorten und auch aus den südlichen Wohngebieten der Kernstadt in Richtung der Rheinbacher Märkte und stadtauswärts in Richtung Meckenheim/Autobahnen ableiten. Die UWG hält die Prüfung einer solchen Option für notwendig, um vorausschauend für die Zukunft vorzusorgen: „Der damit verbundene durchaus große Einschnitt in die Landschaft ist gegenüber den Aspekten Lebensqualität in der Kernstadt, Umweltbelastungen durch ständige Staus und weiterem wirtschaftlichem Wachstum kritisch abzuwägen. Die gute Erfahrung mit der Nordumgehung sollte uns eine Lektion sein; denn ihr Fehlen wäre heute gar nicht vorstellbar.“

Um zum weiteren Vorgehen eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zu schaffen, hat die UWG die Erstellung eines umfassenden Verkehrskonzeptes für Rheinbach beantragt. In diesem Konzept soll neben bereits vorhandenen zu aktualisierenden Daten früherer Untersuchungen insbesondere auch die Entwicklung mit weiteren Wohngebieten einbezogen werden. Insbesondere ist auch dem Fahrradverkehr mehr Beachtung zu schenken. Diesem UWG-Antrag wurde in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung einstimmig bei fünf Enthaltungen der SPD grundsätzlich zugestimmt; eine Spezifizierung der zu untersuchenden Aspekte werden die Fraktionen für die kommende Ratssitzung vorlegen. „Anstelle punktueller Verkehrsuntersuchungen ist eine Gesamtbetrachtung der Situation mit lösungsorientierten Empfehlungen und dann auch folgenden Entscheidungen nun dringend erforderlich“, so Ratsherr Jörg Meyer abschließend.

Pressemitteilung der

UWG Fraktion Rheinbach

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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