Eine neue Perspektive für die Schullandschaft
Gesamtschule für Wachtberg – geht das?
Wachtberg. Schule ist nicht nur in Wachtberg ein wichtiges Thema. Zu ihrer Diskussionsveranstaltung konnte die SPD zahlreiche Eltern, Lehrer, Kommunalpolitiker und andere Interessierte begrüßen. Aufhänger war, dass 1436 Kinder und Jugendliche täglich nach Bonn, Meckenheim oder Rheinbach pendeln, um dort eine weiterführende Schule zu besuchen. Eine vergleichsweise geringe Zahl geht nach Berkum an die Hans-Dietrich-Genscher-Schule, eine profilierte Hauptschule.
Jochen Ott, Landtagsabgeordneter und ehemaliger Lehrer, und Dagmar Naegele, langjährige Gesamtschulleiterin und erfahrene Gesamtschulgründerin, stellten sich der Diskussion. Ott betonte, Wachtberg müsse sich entscheiden, ob es in Zukunft Auspendler- oder Schulstandort sein wolle: „Entweder Augen zu, bis die HDG-Schule wegen rückläufiger Anmeldezahlen von außen geschlossen und das Kollegium zerschlagen wird, oder selbst aktiv werden und ein Zukunftskonzept entwickeln.“
Naegele betonte, das Pendeln sei für Heranwachsende eine große Belastung. Hinzu kämen hohe Abbrecherquoten an Gymnasien und Realschulen mit erneutem Ausscheiden aus dem Klassenverband. Ein stabiles Umfeld, wie es eine Gesamtschule bietet, gibt nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Eltern Sicherheit. Hier bietet sich die Möglichkeit, in dauerhaften Klassenverbänden unterschiedliche Abschlüsse zu erreichen. Kein Kind bleibt sitzen, kein Kind wird zurückgelassen.
Aber ist eine Gesamtschule bei in Wachtberg überhaupt realisierbar? Bisher galt als Voraussetzung, dass mindestens 100 Anmeldungen aus Wachtberg vorliegen. Die Diskussion hat gezeigt, dass diese Zahl auch durch Anmeldungen aus Nachbargemeinden erreicht werden kann. So könnte es geschafft werden. Viele Wachtberger Eltern wünschen sich mehr Schulangebote vor Ort. Für die SPD ist klar: "Wir müssen alles tun, um die Chance einer Gesamtschule zu nutzen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!".
Pressemitteilung SPD Wachtberg
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