AfD Kreisverband Ahrweiler
Gibt es noch Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit im Wahlkampf?
Ahrweiler. Die FDP Ahrweiler hat kurz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal einen durchaus vernünftigen und den Umständen entsprechenden Vorschlag im Kreistag zum Verzicht auf Plakatierung im gesamten Ahrkreis eingebracht.
Dies wurde sogar in einer ausführlichen Pressemitteilung hier im Blick Aktuell von der FDP erklärt und zugesagt.
Der AfD Kreisverband hat diesen Vorschlag als Rücksichtnahme und pietätvolles Verhalten gegenüber allen Opfern und betroffenen Bürgern betrachtet und hat diesem vorbehaltlos zugestimmt.
In einer so schweren Zeit, wie sie das Ahrtal, ja unser gesamter Kreis erleben muss, ist es im Wahlkampf nicht die erste Priorität, den Bürgern von Plakaten zuzulächeln und sie mit den verschiedensten Wahlslogans zu konfrontieren. Dass Parteien wie die CDU und die SPD sich von Anfang an nicht an dieser Initiative beteiligten, sie in einer schwammigen Art und Weise aufweichten, die da formuliert wurde, dass in den sogenannten nicht betroffenen Gebieten plakatiert wird, kann die AfD nicht nachvollziehen. Dass aber auch die FDP einknickt, um jetzt doch in Ortschaften wie Sinzig, Remagen, Bad Breisig, Brohltal usw. zu Plakatieren, ist für die AfD ein weiteres Zeichen der Wortbrüchigkeit in Wahlzeiten.
Auch wenn damit in diesem Wahlkampf vielleicht nicht Jeder zu erreichen ist, wird sich die AfD Ahrweiler weiterhin an das Gebot der Stunde halten, nicht zu Plakatieren, um ein Zeichen der Solidarität setzen.
Pressemitteilung
Rüdiger Nothnick, Vorsitzender der AfD Kreisverbandes Ahrweiler und Direktkandidat der AfD
für den Bundestag
Kreisvorstand der AfD
