Politik | 02.03.2018

Partner sind die SWN – und nicht die „Deutsche Glasfaser“

Glasfaserausbau für Distelfeld und Friedrichshof

Neuwied. Die Stadt Neuwied warnt vor unlauteren Werbern, die mit offenbar dubiosen Methoden Glasfaserkunden in den Industriegebieten gewinnen möchte. Die Anrufer geben an, dass sie für die „Deutsche Glasfaser“ Angebote zur Glasfaserversorgung im Industriegebiet Neuwied erstellen wolle und dazu eine Umfrage starte. Angeblich geschehe dies in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung Neuwied. Stadt und Wirtschaftsförderung stellen klar: Es gab und gibt keinen Kontakt zur Deutschen Glasfaser und erst recht keine Abstimmung. Auch das Wirtschaftsforum Neuwied distanziert sich klar von diesen Werbern. Oberbürgermeister Jan Einig macht deutlich: „Wir sind froh, dass die Stadtwerke Neuwied die Erschließung der Industriegebiete Distelfeld und Friedrichshof übernehmen. So können die Betriebe mit schnellen Datenleitungen per Glasfaser über 250 oder 500 Mbit/s verfügen. Das macht sie wettbewerbsfähig, stärkt die Infrastruktur und sichert Arbeitsplätze.“

Rückblick: Das WirtschaftsForum Neuwied (WiFo) und die SWN hatten gemeinsam große Anstrengungen unternommen, um Leistungen von bis zu 500 Mbit/s zu realisieren. Zum Vergleich: Bisher liegt der maximale Datendurchsatz häufig nur bei 16 Mbit/s. Die SWN überholen die Mitbewerber und ihr VDSL, denn mit Glasfaser (FTTH) kann man die Leitung in Zukunft noch weit über 500 Mbit/s ausbauen, ohne dass neue Kabel verlegt werden müssen. Datenspeicherung in der Cloud, webbasierte Softwarelösungen und große Datenmengen sind damit kein Problem mehr. Die Arbeiten der SWN für den schnellen Datenaustausch starten übrigens in diesen Tagen. Laut SWN-Geschäftsfeldleiter Udo Engel können die Unternehmen den Hochleistungsanschluss bereits im Herbst nutzen.

Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

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