Politik | 10.03.2026, 09:34 Uhr

Intensiver Austausch zu zentralen Zukunftsfragen

Gordon Schnieder: „Wir werden den ländlichen Raum stärken“

Gordon Schnieder, Guido Orthen, Horst Gies MdL und Guido Nisius (v.l.n.r).  Foto: M. Schneider

Insul. Der Landtagskandidat Guido Orthen hatte gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder kürzlich nach Insul zu einem intensiven Austausch zu zentralen Zukunftsfragen des ländlichen Raums eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Themen kommunale Selbstverwaltung und Finanzen, die Entwicklung des ländlichen Raums sowie die Gesundheitsversorgung im Adenauer Land. Einen inhaltlichen Impuls gab der CDU-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Gordon Schnieder.

An der Gesprächsrunde nahmen unter anderem der Landtagsabgeordnete Horst Gies, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius, der Vorsitzende der CDU in der Verbandsgemeinde Altenahr Michael Korden, mehrere Ortsbürgermeister aus der Verbandsgemeinde Adenau sowie Vertreter der Bürgerinitiative „Gesundheitsversorgung Adenauer Land“ und des Fördervereins Krankenhaus und Notarztstandort Adenau e.V. teil, darunter der Vorsitzende Bernd Schiffarth.

Kommunen sindzentrales Thema

Ein zentrales Thema war die Situation der Kommunen. Gordon Schnieder betonte die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung und einer verlässlichen finanziellen Ausstattung der Städte und Gemeinden. „Viele Ehrenamtliche klagen zu Recht über die zunehmende Komplexität und den Verwaltungsaufwand bei Förderprogrammen“, so Schnieder. Ziel müsse es sein, die Zahl der Förderprogramme zu reduzieren und stattdessen die allgemeinen Zuweisungen zu erhöhen.

Guido Orthen unterstrich diesen Ansatz: „Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in die Menschen vor Ort. Kommunen wissen selbst am besten, welche Projekte für ihre Bürgerinnen und Bürger Priorität haben.“ Gleichzeitig müsse über Standards und Kostenentwicklungen etwa beim Schul-, Kita- und Feuerwehrbau gesprochen werden, damit die kommunale Handlungsfähigkeit gesichert bleibe. „Demokratie beginnt vor Ort – und sie kann nur funktionieren, wenn unsere Kommunen auch handlungsfähig sind“, so Schnieder und Orthen unisono.

Schwerpunkt:Ländlicher Raum

Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung des ländlichen Raums insgesamt. Schnieder stellte klar, dass die CDU Rheinland-Pfalz die besonderen Herausforderungen der ländlichen Regionen fest im Blick habe. Schnieder: „Als Kind der Eifel weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig funktionierende Infrastruktur und gute Lebensbedingungen auf dem Land sind.“

Mit großer Sorge wurde zudem die medizinische Versorgung im Adenauer Land diskutiert. Seit der Schließung des Krankenhauses Adenau im April 2023 stehen viele Fragen zur ambulanten, stationären und notfallmedizinischen Versorgung im Raum. Vertreter der Bürgerinitiative und des Fördervereins schilderten eindrücklich die Herausforderungen für die Region, auch im Hinblick auf Notfallversorgung und Luftrettung.

Schnieder machte deutlich, dass die medizinische Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft gesichert werden müsse. Dazu gehöre vor allem, mehr Ärztinnen und Ärzte auszubilden. „Wer Ärzte will, muss auch Ärzte ausbilden“, so der Fraktionsvorsitzende. Zudem setzt die CDU auf sektorenübergreifende Praxiskliniken, die ambulante und stationäre Versorgung enger miteinander verzahnen.

Guido Orthen betonte abschließend: „Eine gute medizinische Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen. Unser Ziel ist es, auch im ländlichen Raum eine verlässliche und wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.“

Pressemitteilung

CDU Kreis Ahrweiler

Gordon Schnieder, Guido Orthen, Horst Gies MdL und Guido Nisius (v.l.n.r). Foto: M. Schneider

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