Politik | 10.03.2026

SPD-Fraktion Koblenz

Grauzone Ferienwohnungen durchforsten

Anke Holl und Fritz Naumann.

Koblenz. „Die auch in Koblenz vorhandene Grauzone im Bereich der Ferienwohnungen muss endlich beendet werden.“

Diese Auffassung vertreten die beiden sozialdemokratischen Ratsmitglieder Anke Holl und Fritz Naumann gegenüber der Koblenzer Stadtverwaltung.

Holl und Naumann erklären: „Besonders mit der Einführung des Gästebeitrages zum 1.10.2026 legen wir großen Wert darauf, dass alle betroffenen Bereiche ihren Beitrag leisten, weil hier ein echter Mehrwert für die Stadt Koblenz erreicht wird.“

Die seit Jahren gestiegenen Übernachtungszahlen sind im Vergleich zu anderen Städten unserer Größenordnung als überaus erfreulich zu betrachten. Aber all die gut besuchten Veranstaltungen, z. B. „Rund um die Weinstadt Koblenz“, müssen finanziert werden. Der Ausrichter, die Koblenz-Touristik, wird die Einnahmen aus dem Gästebeitrag zielgerichtet in Abstimmung mit den Gremien einsetzen.

Die Akzeptanz des Gästebeitrages kann daher nur gelingen, wenn alle auch einzahlen. „In vielen touristischen Hochburgen wurde zur Einführung des Gästebeitrages sichergestellt, dass es keine Schlupflöcher für Ferienwohnungen gibt. In einem Beispiel wurden kurzfristig Studenten eingestellt, die das Internet nach Angeboten in der Stadt durchforsten. Somit wurde sichergestellt, dass die Mittel aus dem Gästebeitrag in den touristischen Bereich einfließen.“

Vonseiten der beiden Sozialdemokraten besteht die klare Erwartungshaltung, dass zur Einführung des Gästebeitrages zum 1.10.2026 gewährleistet ist, dass die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben macht. Man will nun wissen, wie die Vorgehensweise der Verwaltung ist, damit alle Beiträge korrekt abgeführt werden - unabhängig davon, ob es sich um Hotels, Pensionen oder private Vermieter handelt.

Pressemitteilung SPD-Fraktion Koblenz

Anke Holl und Fritz Naumann. Foto: Matthias Werth

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