Politik | 01.11.2014

Viel zusätzliche Arbeit in der Nacht zum 1. November (Halloween)

Größere Eierattacken in Koblenz

Koblenz. Erwartungsgemäß bescherte die bekannte Ausgangslage der Polizei zusätzliche Arbeit, da nicht immer die Brauchtumspflege im Mittelpunkt stand oder diese als Grundlage für individuelle Auslegung genommen wurde. Bereits am frühen Abend waren die jährlich immer wieder auftretenden jugendlichen Eierwerfer unterwegs. So meldeten besorgte Bürger aus dem Bereich des Stadtteils Karthause mehrere Personen im jugendlichen Alter, die in der beschriebenen Art und Weise auftraten.Im Stadtteil Neuendorf griff ein 54-Jähriger zur Selbsthilfe und packte einen 11-jährigen Eierwerfer. Dabei wurde das T-Shirt des 11-Jährigen beschädigt. Nachdem die Mutter des Kindes die Polizei gerufen hatte, ist der Vorfall nun Gegenstand eines strafrechtlichen Verfahrens.

Kurz vor Mitternacht wurde im Bereich des Stadtteils Metternich einen größere Eierattacke gemeldet. Dabei wurden sogar Personen mit Eiern beworfen, die jedoch keine ernsthaften Verletzungen davontrugen. Es kam zu Sachbeschädigungen und Verschmutzungen an mindestens 4 abgestellten Pkw und einer Hauswand. Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei eine 12-köpfige Personengruppe feststellen, deren Mitglieder alle in dem gleichen Stadtteil wohnen. Aufgrund der Spurenlage ist von einer Täterschaft der männlichen Jugendlichen auszugehen. Einer beleidigte noch die eingesetzten Polizisten, so dass er auch noch mit einer entsprechenden Anzeige rechnen muss.

Glimpflich bzw. ohne größere Sachschäden verliefen Attacken mit brennenden Gegenständen. Leider waren die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen in den gemeldeten Fällen negativ.

Zweckentfremdet wurde gegen 22:30 h auch ein Grablicht auf der Karthause benutzt. Ein 19-Jähriger aus dem gleichen Stadtteil verwendete das Licht als Wurfgegenstand und beschädigte dadurch das Glaselement einer Haustür. Hier konnte die Polizei den Täter mit Hilfe von Zeugen namentlich ausmachen, so dass er mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen muss.

Auch beliebt im Rahmen der individuellen Ausübung der Brauchtumspflege ist das verbotene Abbrennen von Pyrotechnik. So wurde die Polizei gegen 22:20 h in den Bereich Deutsches Eck gerufen. Ein 14-jähriger Koblenzer hatte einen Böller gezündet, der anschließend in der Hand explodiert war. Hierdurch erlitt er leichte Verletzungen, so dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Ein anderer Jugendlicher klagte nach dem Knall über Hörprobleme.

Wiederum auf der Karthause meldete eine Anwohnerin, dass mehrere Kinder Böller gezündet hätten. Eine dadurch entstandene Verschmutzung konnte mit einfachen Mitteln wieder entfernt werden.

Im weiteren Verlaufe der Nacht kam es im Innenstadtbereich auch wieder zu den regelmäßig gemeldeten Pöbeleien und Rangeleien. Zumeist ist dann auch Alkohol im Spiel. So auch in der Viktoriastraße gegen 01:00 h. Ein über Schmerzen klagender Beteiligter musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei konnte einen Beschuldigten ermitteln, der mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muss.

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