Politik | 18.10.2016

Ausbildungs- und Forschungsstandort Höhr-Grenzhausen

Großzügige Förderung für WesterWaldCampus

Eröffnungsveranstaltung zur zukünftigen Zusammenarbeit mit der Alexander Tutsek-Stiftung

Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Erste Beigeordnete der Stadt Höhr-Grenzhausen Michael Stahl (stellvertretend für Stadtbürgermeister Michael Thiesen), gratulierten den Stipendiaten und dankten der Alexander Tutsek-Stiftung für die großzügige Förderung des Ausbildungs- und Forschungsstandortes Höhr-Grenzhausen.privat

Höhr-Grenzhausen. Im Rahmen einer Feierstunde fand im Oktober im Keramikmuseum die Eröffnungsveranstaltung zur künftigen Zusammenarbeit zwischen der Alexander Tutsek-Stiftung und den Ausbildungseinrichtungen des Bildungs- und Forschungszentrums Keramik (BFZK) in Höhr-Grenzhausen statt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren gekommen und würdigten das beachtliche Engagement der Stiftung.

Die Alexander Tutsek-Stiftung wurde im Dezember 2000 von Alexander Tutsek und Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek als gemeinnützige Stiftung in München gegründet.

Förderschwerpunkt Wissenschaft

In ihrem Förderschwerpunkt Wissenschaft ist es für die Alexander Tutsek-Stiftung ein wichtiges Anliegen, Forschung und Lehre in den Ingenieurwissenschaften zu fördern. Der Fokus liegt auf der Grundlagen- und angewandten Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden mit dem Ziel, die unterschiedlichen Ausbildungsstätten keramischer Berufe und Studiengänge nachhaltig zu stärken, um eine gesteigerte Wahrnehmung hierfür bei jungen Menschen und ebenso bei den jeweiligen Wirtschaftsunternehmen und –verbänden zu erreichen. Die Stiftung ist eng mit der RefraTechnik Holding verbunden, die ihrerseits das größte deutsche feuerfestproduzierende Unternehmen führt und unter anderem eine Betriebsstätte in Bendorf betreibt.

Die Alexander Tutsek-Stiftung unterstützt nun erstmalig in einem Kooperationszeitraum von drei Jahren die Standorte Höhr-Grenzhausen und Koblenz in allen Ausbildungsebenen der Keramik mit mehr als 700.000 Euro. So profitieren neben der Berufsbildenden Schule Montabaur (Außenstelle Keramik) die Fachschulen für Keramik, der Westerwaldcampus sowie der Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau von den Stiftungsgeldern, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden.

Preisgelder und Stipendien für Schüler und Studenten

Dazu gehören Preisgelder und Stipendien für herausragende Leistungen von Schülern und Studierenden sowie die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Geräten und sonstiger Ausstattung (zum Beispiel erhält das Institut für künstlerische Keramik und Glas 300.000 Euro für einen neuen Heißglasofen), welche zu einer markanten Steigerung der Qualität der Lehre und Forschung in den beteiligten Einrichtungen führen werden.

Alle Beteiligten sind der Alexander-Tutsek-Stiftung zu großem Dank verpflichtet und freuen sich über die Wertschätzung und Förderung, die ihrer Arbeit und somit den Schüler/innen und Studierenden zuteilwerden. Respekt und Anerkennung zollten die Redner auch Professor Peter Quirmbach, Geschäftsführer der ECREF European Centre for Refractories gGmbH (ECREF), der mit seinem hervorragenden Engagement eine wichtige Grundlage zur Zusammenarbeit mit der Alexander Tutsek-Stiftung geschaffen hat.

Pressemitteilung

Verbandsgemeindeverwaltung

Höhr-Grenzhausen

Thilo Becker, Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Erste Beigeordnete der Stadt Höhr-Grenzhausen Michael Stahl (stellvertretend für Stadtbürgermeister Michael Thiesen), gratulierten den Stipendiaten und dankten der Alexander Tutsek-Stiftung für die großzügige Förderung des Ausbildungs- und Forschungsstandortes Höhr-Grenzhausen.Foto: privat

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