Politik | 13.04.2016

Pressemitteilung der GRÜNEN Wachtberg

Grüne wehren sich gegen falsche Beschuldigung

SPD-Vorsitzender Wollmann sagt wider besseres Wissen die Unwahrheit

Wachtberg. Natürlich ist es ein schwerer Schlag für die SPD - da vollzieht sie die 180-Grad-Wende hin zur jahrelang bekämpften CDU als Ausdruck der Hilflosigkeit und dann weist die CDU Wachtbergs die Avancen deutlich zurück. Aber rechtfertigt das eigene politische Scheitern auch die üble Nachrede, die Andreas Wollmann im General-Anzeiger vom 9. April von sich gab? Dort behauptete der Vorsitzende der Wachtberger SPD, dass unter anderem die Grünen sich nicht an die schriftliche Vereinbarung mit der SPD gehalten hätten. Die Wachtberger GRÜNEN legen Wert darauf, dass es nicht einen einzigen Punkt gibt, auf den diese Aussage für sie zutrifft. Hier soll mit Hilfe einer Lüge dem eigenen Wahlvolk suggeriert werden, dass es zum Bruch der eigenen Wahlaussagen keine andere Option gegeben hätte. Das Stilmittel der Rufschädigung ist in dieser Form der politischen Auseinandersetzung neu in Wachtberg. „Ich bin persönlich enttäuscht, dass Herr Wollmann sich solche Methoden zu eigen macht. Alle Mitglieder der Grünen Fraktion haben zu getroffenen Vereinbarungen immer ohne Ausnahme gestanden - dabei braucht es noch nicht mal eine schriftliche Bestätigung - bei uns zählt auch ein gegebenes Wort.“ äußert sich der Fraktionsvorsitzende der Grünen Oliver Henkel. Weitaus sinnvoller wäre es gewesen, die Bürgerinnen und Bürger hätten von der SPD erfahren, welche konkreten politischen Ziele nur mit der CDU umsetzbar gewesen wären. Da herrschte allerdings „Schweigen im Walde“. So wird es für die SPD sehr schwer, überhaupt Partner zu finden, denn wer setzt sich schon gerne freiwillig der Gefahr aus, dass einem später Dreck hinterher geworfen wird. Die Grünen werden sich ungeachtet dessen weiter für die Inhalte einsetzen, für die sie vor zwei Jahren gewählt wurden.

Oliver Henkel

Fraktionsvorsitzender Bündnis90/Die GRÜNEN im Rat der Gemeinde Wachtberg

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