Politik | 01.05.2013

Kooperationsverträge wurden unterzeichnet

Grundstein für den FriedWald ist gelegt

Swisttal-Heimerzheim. Jetzt ist ein Grundstein für die Einrichtung eines weiteren FriedWald-Standortes in Nordrhein-Westfalen gelegt: Die Kooperationsverträge zum Betrieb des FriedWald im Park der Burg Heimerzheim wurden von Bürgermeister Eckhard Maack, dem Parkeigentümer Antonius Freiherr von Boeselager und FriedWald-Geschäftsführerin Petra Bach unterzeichnet.

Der neue FriedWald wird in der Gemeinde Swisttal-Heimerzheim im Westen des Rhein-Sieg-Kreises, etwa 20 km östlich von Bonn und gut 30 km südlich von Köln angesiedelt sein. Hier, genauer gesagt inmitten des Parks der Burg Heimerzheim, sollen Menschen künftig ihre letzte Ruhe finden können. Rund 30 Hektar des Parks stehen für Bestattungen an den Wurzeln von Bäumen zur Verfügung.

Besonders beeindruckend ist die Vielzahl unterschiedlicher Baumarten: Eichen, Buchen, Ahorne, Hainbuchen und Eiben prägen das Erscheinungsbild des Parks. Viele dieser Bäume haben im Laufe ihres Wachstums interessante und auch skurrile Formen angenommen. Mit dem FriedWald werden sie zu individuellen und persönlichen Grabstätten. Alte, tief verwurzelte Baumstämme sowie ein Hauptweg, der den Park durchzieht, runden den Charakter der FriedWald-Kulisse ab.

Mit Einrichtung des FriedWald-Standortes im Park der Burg Heimerzheim entsteht nicht nur eine Bestattungsalternative, sondern auch die Möglichkeit, den Park in seinem Erscheinungsbild langfristig zu erhalten.

„Durch die Nutzung des Parks als FriedWald, können wir den alten wertvollen Baumbestand, der den Charakter des Parks ausmacht, durch aufwendige Pflege erhalten“, sagt Antonius Freiherr von Boeselager, in dessen Besitz sich der Park der Burg Heimerzheim befindet.

Bis es so weit ist, müssen noch bestattungsrechtliche Genehmigungsprozesse durchlaufen werden.

Die forstliche Bewirtschaftung des FriedWald obliegt der Boeselager’schen Verwaltung. Die künftigen FriedWald-Förster sehen einem ungewöhnlichen Aufgabenfeld entgegen; sie führen Menschen durch den Park, stellen dabei das Konzept der Bestattung in der Natur vor und beraten bei der Auswahl der Baumgrabstätte. Auch die Begleitung bei Beisetzungen ist Teil ihrer Tätigkeiten.

Die FriedWald GmbH aus Griesheim bei Darmstadt übernimmt künftig die Organisation des FriedWald-Betriebs, ebenso die regelmäßige Schulung der FriedWald-Förster, die terminliche und verwaltungstechnische Betreuung des Bestattungswaldes sowie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der Gemeinde Swisttal. Die Gemeinde Swisttal als Träger des Bestattungswesens hat mit einem Vertrag die FriedWald GmbH als Verwaltungshelfer mit dem operativen Geschäft betraut.

Der FriedWald im Park der Burg Heimerzheim wird allen Menschen offen stehen; er ist ein Angebot für Jedermann, mit und ohne Konfession. Im FriedWald wird die Asche der Verstorbenen in speziell hierfür zugelassenen, biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln zuvor ausgesuchter Bäume beigesetzt.

Je Bestattungsbaum sind bis zu zehn Grabstellen vorgesehen, die in einem Abstand von etwa drei Metern vom Stammfuß ausgehoben werden.

Interessenten können sich jetzt schon über FriedWald und das Konzept der Naturbestattung unter 06155-848 100 oder im Internet unter www.friedwald.de informieren.

Pressemitteilung der

FriedWald GmbH

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