Politik | 13.10.2017

Dorf- und Stadtgespräche mit Guido Orthen

Heimersheim war die erste Station

Bürgermeisterkandidat Guido Orthen bei seinen ersten stop in Heimersheim. Privat

Heimersheim. Den Reigen der Dorf- und Stadtgespräche eröffnete der CDU- Bürgermeisterkandidat Guido Orthen in seinem Heimatort Heimersheim. Zuvor begrüßte die Ortsvorsteherin Angelika Lüdenbach die Zuhörerinnen und Zuhörer im voll besetzten Saal des Hotel - Restaurant „Zum Stern“. In ihrer Begrüßungsrede ging sie auf die vergangenen acht Jahre mit Guido Orthen als Bürgermeister ein und schloss mit den Worten:“ Ein Heimersheimer führt das Rathaus und er führt es gut, und das möge auch so bleiben“. „WEITER.MENSCHEN.MUT.MACHEN“, so lautet das Motto von Guido Orthen für die Bürgermeisterwahl am 12. November. „Auch in den kommenden Jahren möchte ich weiter für die Stadt mit Leidenschaft arbeiten.

Weiter für und mit den Bürgerinnen und Bürgern diese Stadt gestalten. Mit den Menschen, die sich in der Politik, in der Wirtschaft und ehrenamtlich in den Vereinen engagieren. Ja, und ich möchte den Menschen Mut machen, damit wir gemeinsam dieses Leben in unserer Stadt ein Stück liebenswerter und menschlicher machen, zum Wohle aller Beteiligten, zum Wohle unserer Stadt. Machen heißt für mich, sich nicht dauernd im Kreise drehen. Wenn alle Argumente ausgetauscht sind, heißt es auch entscheiden und endlich machen.“

Finanzen, Handel und Gewerbe: „Beim Thema Finanzen sind ausgeglichene Haushalte meine obersten Leitgedanken. Außer im ersten Jahr als Bürgermeister waren alle Haushalte bisher ausgeglichen und das soll auch so bleiben. Unsere Stadt ist ein attraktiver Wirtschafts-, Arbeits- und Wohnstandort. Ich möchte weiter für verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen sorgen und alle Kraft für die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze einsetzen. Dafür ist auch das Gewerbegebiet an der Idienstraße in der Planung. Aber an der Ahrtalbrücke soll die Fahrbahn an beiden Seiten um eine Spur erweitert werden. Dazu müssen weitere Abstände von der Brücke eingehalten werden, und das Gebiet wird leider um einiges kleiner.“

Sicherer Standort für Schule und Kindergarten: Weiter führte er aus, dass der Standort der Grundschule Heimersheim gesichert sei. Das gleiche gelte auch für die beiden Kindergärten.

Das könne aber nur in Zukunft so bleiben, wenn neue Baugebiete erschlossen würden und junge Familien vor Ort bezahlbare Grundstücke erwerben könnten. Die vollständige Bebauung im Vehner Weg könne da als Musterbeispiel dienen. „Dort haben Familien mit kleinen Kindern ihr Eigenheim gebaut und dort fühlen sie sich wohl“.

Baulandausweisung: Nach seiner Auffassung könnte ein großes neues Neubaugebiet mit 7,5 ha oberhalb der Schule im „Hungerberg“ mit circa 70 Baustellen erschlossen werden. Orthen machte aber darauf aufmerksam, dass dieses nur im Rahmen des Baulandmanagements der Stadt möglich sei. Dabei müssen die Baugrundstücke nach Abschluss des Bebauungsplanes oder bei Kauf in drei Jahren bebaut sein. Auch sollten sich die Baulandpreise im bezahlbaren Rahmen halten, damit Familien mit kleinen Kindern sich das auch leisten können. Die Schwierigkeit bei dieser Fläche sei jedoch, die circa 200 Eigentümer unter einen Hut zu bekommen. Allgemein sagte er, die Stadt biete in jeder Hinsicht hohe Lebensqualität für alle Generationen. Durch die gute Infrastruktur mit Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen und schnellem Internet sei der Zuzug in die Stadt attraktiver geworden, und daher sehe er die Bebauung eines neuen Baugebietes in Heimersheim sehr positiv.

Kunstrasenplatz: Auch dem Wunsch der SV Landskrone bezüglich der Errichtung eines Kunstrasenplatzes steht der Kandidat Orthen, obwohl der Kostenrahmen circa eine halbe Million Euro beträgt, wohlwollend gegenüber. Bei der Maßnahme soll jedoch auf der jetzigen Fläche des Sportplatzes der Bolzplatz integriert werden. Mit der Bebauung der Fläche des jetzigen Bolzplatzes wäre dann ein Teil des Projektes zu refinanzieren.

Feuerwehr: Das neue Feuerwehrgerätehaus am Flachsmarkt werde circa 1,7 bis 1,9 Mio. Euro kosten. „Dieses ist bei der ersten Betrachtung zwar ein hoher Betrag, aber fast 200 ehrenamtliche Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr stehen in der Stadt rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereit, um im Ernstfall zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen. Es kann jeden treffen! Für ihre Arbeit braucht die Feuerwehr gute Voraussetzungen in Ausbildung und Ausrüstung und geeignete Räumlichkeiten. Wir können froh sein eine so gute Freiwillige Feuerwehr zu haben, und deshalb ist das Geld hier gut angelegt“ so Orthen.

Kirchenneubau als Versammlungsort: Bei der anschließenden lebhaften Diskussion wünschten sich einige Zuhörer nach dem Wegfall des Pfarrsaales einen weiteren Versammlungsort zentrumsnah. Dazu kamen auch schon einige Ideen aus dem Zuhörerkreis. Sollte sich eine zielführende Initiative für diesem Zweck bilden, welche auch die Finanzierung des Projektes teilweise mit abdeckt, würde sich Guido Orthen auch für eine finanzielle Unterstützung seitens der Stadt einsetzen.

Pressemitteilung CDU-Bürgermeisterkandidaten Guido Orthen

Bürgermeisterkandidat Guido Orthen bei seinen ersten stop in Heimersheim. Foto: Privat

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