Jetzt zählt es vorbereitet zu sein
Helfer-Schulungen für Pflegeunterstützung
Wenn die Vorhersagen der Mediziner stimmen, wird es über kurz oder lang eine zweite Infektionswelle mit dem Corona-Virus geben, die wir hoffentlich ebenso erfolgreich meistern, wie wir es bisher, letztlich nur durch die Disziplin der Menschen, geschafft haben, die Infektionszahlen gering zu halten. Mit der Einrichtung der Fieberambulanz, den Coronaambulanzen, dem Ausbau der Intensivpflege oder der Hotline haben wir eine Struktur geschaffen, die bei einer möglichen 2. Infektionswelle hochgefahren werden kann. Um auch im Bereich der Pflege ein Sicherheitsnetz zu spannen, bietet der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen Kompaktlehrgänge zur Pflegeunterstützung an. An zwei Tagen soll ein Grundwissen rund um das Thema Pflege vermittelt werden. Dieser Kurs ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenfrei und findet in Kurtscheid in der Wiedhöhenhalle statt. Erste Termine sind bereits für Mitte Mai geplant. Interessierte können sich über die Helfer-Hotline 02631 803-700 (Mo-Do 8-16 Uhr und freitags 8-13 Uhr) registrieren und einen Schulungstermin abzustimmen. „Um insbesondere im Bereich der Pflege vorbereitet zu sein und genügend Personal bereit zu haben, suchen wir nun freiwillige Helferinnen und Helfer, die an einer Schulung für Grundkenntnisse in der Pflegeunterstützung teilnehmen,“ erklärt Landrat Achim Hallerbach. Im Detail geht es bei der Helferschulung um Informationen zur Erkrankung CoViD-19, den Überblick zu rechtlichen Grundlagen, die Themen Hygiene, Vitalzeichen, Körperpflege aber auch um Maßnahmen der Prophylaxe sowie Nahrungsaufnahme. Die Schulungen wurden durch erfahrene Pflegefachkräfte von Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst konzipiert und werden von diesen auch geleitet. „Mit den vermittelten Grundkenntnissen sollen die Helferinnen und Helfer in die Lage versetzt werden, unter Anleitung einer Pflegefachkraft alten und kranken Menschen zu helfen. Und diese Kenntnisse kann sicher jeder und jede auch außerhalb von Corona-Zeiten gebrauchen,“ so der Landrat weiter.
