Politik | 08.08.2016

CDU-Stadtverband Bendorf

Hemmschwellen abbauen und Sicherheit gewinnen

Sprechstunden zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

In den Räumen des CDU Bürgerbüros in der Bachstraße 26 in Bendorf finden die Beratungsgespräche statt. Foto: v.l.n.r.: Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour, Margit Vogt, Bernhard Wiemer, Gaby Zils. privat

Bendorf. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht – immer wieder kann man von diesen Themen hören oder lesen. Und obwohl kaum jemand an deren Bedeutung zweifelt, werden diese Fragen von vielen Menschen meistens verdrängt. Die einen vertrösten sich selbst mit dem Gedanken „das hat doch noch Zeit“, die anderen scheuen grundsätzlich davor zurück, sich mit diesen Themen ernsthaft auseinander zu setzen. Doch der erste Schritt sollte einmal getan werden – je früher umso besser.

„Der CDU-Stadtverband Bendorf hat sich nun dazu entschlossen, Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich unverbindlich, aber fachlich fundiert beraten zu lassen“, sagt der Vorsitzende Bernhard Wiemer. Ab dem kommenden September wird es an jedem ersten Montag eines Monats zwischen 10 und 12 Uhr eine Sprechstunde in der CDU-Geschäftsstelle geben, für die mit Margit Vogts eine ausgewiesene und absolut neutrale Expertin gewonnen werden konnte. Margit Vogt kann auf eine 23-jährige Erfahrung beim Sozialdienst katholischer Frauen (SKF Koblenz) in diesen Bereichen zurückschauen. Willkommen bei den Sprechstunden sind alle Interessenten – gleich welcher Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Altersgruppe.

Die Beraterin weiß natürlich um die Hemmschwellen, die vielen Menschen den Zugang zu den Fragen der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht oft so schwer machen. Sie weiß aber auch um die Erleichterung, wenn beispielsweise Familienmitgliedern, die die Betreuung ihrer Angehörigen ehrenamtlich übernehmen, entsprechende Vorsorgemaßnahmen der Betreuten zur Verfügung stehen. Nicht weniger wichtig sind diese in Fällen, in denen den zu Betreuenden durch das Amtsgericht Hilfe an die Seite gestellt werden muss.

Margit Vogt berät aber auch betreuende Angehörige, die oftmals überfordert sind und dringend Hilfe benötigen, um auch für sich selbst einmal eine Auszeit nehmen zu können. Sie vermittelt solche Hilfen, hat für alle vertraglichen Vereinbarungen die entsprechenden Unterlagen zur Hand und ist auch mit den Vorgaben des Betreuungsgesetzes bestens vertraut.

„In meinen Beratungsgesprächen geht es zunächst vor allem darum, Vertrauen herzustellen, Ängste abzubauen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, sagt Margit Vogt. „Mag der erste Schritt dazu auch schwerfallen, so bewirkt er doch anschließend eine zunehmende Erleichterung und Selbstsicherheit“.

Die erste Sprechstunde findet am Montag, 5. September (10 bis 12 Uhr) in der CDU-Geschäftsstelle Bendorf, Untere Bachstraße, statt. Im Oktober verschiebt sie sich durch den Feiertag auf den Montag, 10. Oktober. Voranmeldungen sind nicht erforderlich.

Pressemitteilung

CDU-Stadtverband Bendorf

In den Räumen des CDU Bürgerbüros in der Bachstraße 26 in Bendorf finden die Beratungsgespräche statt. Foto: v.l.n.r.: Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour, Margit Vogt, Bernhard Wiemer, Gaby Zils. Foto: privat

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