Aus der Arbeit des Seniorenbeirats Remagen
Highlight ist der „60-Plus-Bus“
Gremium blickt auf erfolgreiche Amtszeit zurück
Remagen. Der 60-Plus-Bus ist das absolute Highlight des Seniorenbeirats der Stadt Remagen (SBR) in der abgelaufenen Amtsperiode 2014 bis 2019. Nach einer Eingewöhnungszeit hat er in der Bevölkerung eine große Akzeptanz erreicht und ist nicht mehr wegzudenken. Darüber hinaus gab es noch zahlreiche Themenfelder, derer sich der SBR annahm.
Folgende Vorträge sind angeboten worden: „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“; „Wohnen im Alter – alternative Wohnformen“; „Schmerz- und Stressresilienz, das heißt: Wie gehe ich mit Dauerschmerzen und übermäßigen Stress um, wie kann ich meine Widerstandsfähigkeit stärken?“; „Mobil, aber sicher – Senioren im Verkehr“, ein gut besuchter und aufschlussreicher Informationsnachmittag unter der Leitung von Ralf Thomas (Polizei Koblenz); „Lästiger Papierkram – Vorbereitung für den Notfall“.
Über die Verkehrswegesicherheit in Remagen gab es ein Gespräch mit Gisbert Bachem (Stadtverwaltung). Viele ältere Menschen äußerten sich besorgt über den Zustand der Gehwege zum Beispiel in der „Alte Straße“. Die Probleme mit den Gehwegen wurden zwar nicht gelöst, aber Bachem hat durch seine Erklärungen dazu beigetragen, dass die Mitglieder des SBR Verständnis für die Situation zeigten. Aus der Sicht des SBR mangelte es an einigen Stellen an ausreichender Beleuchtung. Dieses Problem wurde mit Hilfe von Wolfgang Weitzel (Bauhof) zufriedenstellend gelöst.
Gut besucht war die Veranstaltung mit Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister von Bremen, die in Zusammenarbeit mit dem Caritas-Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen“ durchgeführt wurde. Er stellte sein Buch „Grau ist auch bunt“ vor. Dies hat eine lebhafte Diskussion ausgelöst.
Um die Patientenrechte gab es einen zufriedenstellenden Austausch mit Vertretern des örtlichen esigen Krankenhauses.
Ein drängendes Problem bezüglich der Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel in der Kernstadt tat sich nach der Schließung von Kaiser’s auf. Ein Gremium des SBR knüpfte intensive Kontakte zur Stadtverwaltung und zu den Vertretern der Parteien. Schließlich wurde mit der Eröffnung der „Markthalle“ eine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Auf Initiative des SBR wurde auf der rückwärtigen Seite der Kulturwerkstatt eine Bank aufgestellt, die gerne als Ausruh- und Plaudertreff genutzt wird.
Eine Delegation des SBR besuchte das Mehrgenerationenhaus in Bad Neuenahr.
Während der Amtsperiode gab es mehrere erfolgreiche Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Mechthild Haase (Caritas), die das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen“ begleitet. Höhepunkt war der große Aktionstag im Herbst 2018, bei dem sich Sozialverbände verschiedener Couleur mit vielfältigen Angeboten vorgestellt haben.
Guten Kontakt und eine Zusammenarbeit zu einigen Vorträgen gab es ebenfalls mit Uta Vogel vom Pflegestützpunkt in Sinzig.
Die regelmäßige Teilnahme am „Tag der Demokratie“ ist für den SBR eine Selbstverständlichkeit. Der durch Kaffee- und Kuchenverkauf erzielte Erlös kam verschiedenen karitativen Einrichtungen zugute. Ulf Busch, Vorsitzender
Seniorenbeirat Remagen
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