Politik | 11.01.2021

Dr. Anna Köbberling, MdL

Hilfe bei der Beantragung von Impfterminen

Dr. Anna Köbberling, MdL Foto: privat

Koblenz. In Rheinland-Pfalz ist es nun für über 80-Jährige möglich, sich für einen Impftermin zu registrieren. Allerdings fällt die telefonische Beantragung nicht immer leicht, und viele Betroffene haben keinen Internetzugang, um das Online-Formular zu nutzen. Wer keine Familienmitglieder oder Bekannten um Unterstützung bitten kann, kann sich in den nächsten Wochen auch an das Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Anna Köbberling (SPD) wenden. „Wer Hilfe benötigt, sollte zunächst einmal unter meiner Nummer 02 61 / 65 01 29 45 anrufen und seinen Namen, sein Geburtsdatum und seine Adresse hinterlassen. Das geht auch auf dem Anrufbeantworter“, erläutert Köbberling den Ablauf. „Dann schicken wir ihm eine Vollmacht und die Datenschutzerklärung zu. Die Vollmacht muss ausgefüllt zurückgesandt werden. Anschließend rufen wir die Person an und füllen zusammen mit ihr das Online-Formular aus.“

Das Angebot richtet sich nur an Menschen mit der höchsten Impf-Priorität vor allem aus Koblenz, die keine Möglichkeit haben, selbst einen Termin im lokalen Impfzentrum zu vereinbaren. Das Wahlkreisbüro der Abgeordneten wird die Online-Registrierung über die offizielle Internetseite des Gesundheitsministeriums „impftermin.rlp.de“ vornehmen. „Die Impfung ist gerade für ältere Menschen in Deutschland und Rheinland-Pfalz ein Lichtblick und ein großer Schritt in der Pandemiebekämpfung. Als Landtagsabgeordnete möchte ich mit diesem Angebot einen Beitrag leisten, damit möglichst viele impfbereite Menschen in Koblenz geimpft werden können und wir als Gesellschaft schnellstmöglich zu mehr Normalität zurückkehren können.“, so Köbberling. Pressemitteilung

Dr. Anna Köbberling, MdL

Dr. Anna Köbberling, MdL Foto: privat

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Kommentare
13.01.202112:48 Uhr
Gabriele Friedrich

@Frau Köbberling,
warum kann man alte Menschen nicht zu Hause impfen?
Alle Menschen in D sind zigfach registriert, aber die Alten auf jeden Fall bei der Rentenanstalt. Die braucht man doch nur per Jahrgang anzuschreiben. Auch die Hausärzte könnte man hier einbinden.
Es muss doch auch mobile Teams geben, die zur Impfung raus fahren.
Ich könnte auch nicht ins Impfzentrum nach Polch fahren um dann noch mit 80 GdB anstehen zu müssen.
Ich finde das ist alles ein richtiges, fertiges Chaos typisch Deutsch.
Das Sie gewählt werden möchten, ist doch in Ordnung aber doch nicht wegen dieser "Hilfsaktion". Mir wäre das zu wenig.
Mit freundlichen Grüßen

12.01.202115:36 Uhr
Anna Köbberling

Wofür genau soll ich mich schämen?
Dass ich älteren Menschen helfen möchte? Dass ich dazu beitragen möchte, die Corona-Pandemie so schnell wie möglich zu bekämpfen? Dass ich - trotz Wahlkampf - in den nächsten Wochen eine meiner Mitarbeiterinnen komplett für diese Aufgabe abstelle? Dafür, dass ich als Abgeordnete eine möglichst gute Arbeit leisten möchte? Dafür, dass ich diese Aufgabe gern fortsetzen möchte und dafür gern wiedergewählt würde? Oder gleich dafür, dass ich überhaupt politisch aktiv bin, die Mitgestaltung unseres Gemeinwesens eine lohnende Aufgabe finde und dies mein Beruf geworden ist?
Wenn Sie mir das bitte noch erläutern könnten... Danke!

11.01.202117:55 Uhr
juergen mueller

Ja - würde ich fast glauben, wenn da nicht die Landtagswahlen wären, man wiedergewählt werden möchte und man dazu jedes Mittel ausschöpft um an Stimmen heranzukommen.
Schämt Euch.

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