Politik | 22.06.2021

Konstruktiver Austausch zwischen Präsident Dr. Kristian Bosselmann-Cyran und SPDBundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph

Hochschule Koblenz heute, morgen und übermorgen

V.li. SPD-Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph, Hochschulpräsident Dr. Kristian Bosselmann-Cyran und SPD-Stadtratsmitglied Manfred Bastian.Foto: privat

Koblenz. Die Hochschule auf der Karthause ist ein zentraler Bestandteil des Wissenschaftsstandortes Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz. Nun konnte sich der SPD-Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph gemeinsam mit dem Karthäuser Ratsmitglied Manfred Bastian (SPD) im Gespräch mit Hochschulpräsident Dr. Kristian Bosselmann-Cyran über die aktuelle Lage und die zukünftige Ausrichtung der Hochschule austauschen.

Der Präsident zeigte sich zunächst sehr zufrieden, dass die ehemalige FH mit ihrer großen Praxisnähe, ihrer interdisziplinären Ausrichtung und mit ihren internationalen Kooperationen über ein sehr attraktives Studienangebot verfügt. Dies zeige sich auch daran, dass die Hochschule in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an Studierenden verzeichnen konnte. So sei die Hochschule Koblenz mittlerweile die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz. Problematisch sei jedoch, dass die personelle und sachliche Ausstattung nicht im selben Maß gewachsen sei.

Rudolph machte deutlich, dass aus seiner Sicht für die weitere Entwicklung der ganzen Region Mittelrhein ein starker Hochschulstandort mit ausreichenden Finanzmitteln und Platzkapazitäten unverzichtbar sei: „Ich habe dem Präsidenten deshalb versichert, dass ich mich für eine bedarfsgerechte Ausstattung des Hochschulstandortes einsetzen werde. Denn wer hier seinen Abschluss macht, bleibt oft auch hier. Und das ist wichtig, weil unsere Unternehmen Fachkräfte brauchen und nur dann weiter hier investieren, wenn sie diese Fachkräfte hier auch rekrutieren können.“

Was die Entwicklung der Hochschule von morgen angeht, so wird es wichtig sein, ein klares Profil zu entwickeln. Hieran arbeiten Bosselmann-Cyran und sein Team ständig. „Dabei gilt es, neben den eigenen Stärken auch die regionale Wirtschaft und ihre Bedarfe im Auge zu haben“, so der Hochschulpräsident. Daraus ließen sich dann auch bestimmte Fächerschwerpunkte ableiten, wie etwa das Wirtschaftsingenieurwesen, der Bereich Softwareengineering im Gesundheitswesen oder auch der Fokus auf die Hydrologie bei den Studiengängen des Bauingenieurwesens. Das gelte beispielsweise auch für die sehr erfolgreichen, frühpädagogischen Fernstudiengänge .

Ein weiterer Themenschwerpunkt des konstruktiven Austauschs bildete ein Ausblick auf die deutsche und internationale Hochschullandschaft von übermorgen. So erscheint es durchaus vorstellbar, dass mit der fortschreitenden Digitalisierung die führenden Universitäten weltweit in den Markt drängen und modulare Studienangebote machen werden. Bosselmann-Cyran ist aber überzeugt, dass der Austausch von Studierenden und Lehrenden in Präsenz und vor Ort wichtig bleiben werde, gerade wenn es auch um die Vermittlung praktischer Fähigkeiten gehe. „Ich bin sicher, dass sich auch für die Hochschule Koblenz hier hochinteressante neue Möglichkeiten bieten werden“, zeigte sich Rudolph zum Abschluss des Gesprächs optimistisch.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

V.li. SPD-Bundestagskandidat Dr. Thorsten Rudolph, Hochschulpräsident Dr. Kristian Bosselmann-Cyran und SPD-Stadtratsmitglied Manfred Bastian. Foto: privat

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Kommentare
24.06.202100:54 Uhr
juergen mueller

Nichts anderes als eine Wachablösung. Pilger geht, Rudolph kommt.
Die Versprechen bleiben die Gleichen.
Auch das Gesülze.
Wenn ich schon höre: "Ich bin mir sicher", stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Politischer Optimismus, dem man nur mit Vorsicht begegnen sollte, weil sich hinter politischen Äußerungen nichts verbirgt, was man mit Wahrheit in Verbindung bringen könnte.
Wer hier seinen Abschluß macht, der bleibt oft auch hier, eine Aussage, der jede Präsenz fehlt, weil der, der sie gemacht hat, sich bereits in einem politischen Stadium befindet (bevor es für ihn begonnen hat), wo ihn nur unbelegbares u. beweisbares Geschwafel auszeichnet.
Anstatt sich, bevor man den Mund aufmacht, ausreichend zu informieren (da fehlt es ja immer), belügt man sich u. andere lieber selber, ist ja auch einfacher u. das heute, morgen, übermorgen.


23.06.202101:34 Uhr
juergen mueller

Es ist wie es ist.
Man versichert, sich für etwas einzusetzen, was vor sich selbst bereits andere MdB versichert haben.
Wann begreift man, egal wo u. zu welchem Anlass, Politik immer Versprechen ableistet, deren Einhaltung sie im Vorfeld nicht zu gewährleisten imstande ist.
Dieses Selbstbelügen ist politischer Alltag, Handwerkszeug was dazugehört.
Wenn ein Politiker von "Ich bin mir sicher" redet, dann bedeutet das bereits Alarmstufe rot.
Falschen Optimismus zu verbreiten gehört ebenfalls zum Handwerkszeug eines jeden Politikers. Nur begreifen muss man das u. das können die Wenigsten.
Man wählt weiterhin das, was einem ein weiterhin gutes Leben verspricht, was einem selbst entgegenkommt u. was einem "hochinteressante" neue Möglichkeiten verspricht. Welche, interessiert weniger. Die Aussicht darauf zählt alleine. Schließlich gibt es noch andere, die man wählen kann, hat es nicht gepasst.

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