Extremwetterereignisse:
Hochwasserbewusstsein schaffen
Präventionsmaßnahmen weiter ausbauen
Rheinland-Pfalz. Gemeinden und Städte müssen sich immer häufiger und ohne längere Vorwarnzeiten auf Extremwetterereignisse und deren schlimme Folgen einstellen. Bereits heute vergrößern sie z.B. durch die Steuerung der Flächennutzung und Siedlungsentwicklung die Rückhalteräume für das Wasser, um so das Schadenpotential zu vermindern. Dabei sind allerdings die konkreten Rahmenbedingungen vor Ort wie Lage, Topografie oder bisherige Ortsentwicklung zu berücksichtigen.
Auch Hochwasserpartnerschaften, in denen mehrere Kommunen zusammenarbeiten, leisten einen wichtigen Beitrag, denn das Wasser macht nicht an der Gemeindegrenze halt. Hochwasserrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land, Kommunen, aber auch den Betroffenen, die mit Hochwasserschutzkonzepten in die Planungen eingebunden werden und gefordert sind, eigene Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Der GStB begrüßt die Ankündigung des Umweltministeriums, die Kommunen bei Präventionsmaßnahmen zusätzlich mit einer Million Euro zu unterstützen.
Pressemitteilung des
Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz
