Grüne Bad Breisig
Hochwasserschutzkonzept unter die Lupe genommen
Bad Breisig. Das nach den Starkregenereignissen 2016 von der VG in Auftrag gegebene Hochwasserschutzkonzept wurde 2020 in den städtischen Gremien und einem Bürgerworkshop vorgestellt. Danach wurden Hinweise und Anregungen aufgenommen, auch von Wolfgang Gückelhorn, Mitglied der Bad Breisiger Grünen. Er wurde auch mehrfach beim Verbandsbürgermeister vorstellig, um diesen auf die Probleme besonders im Bereich des Frankenbaches hinzuweisen und die Umsetzung der Empfehlungen des Konzeptes nachzufragen.
Knapp ein Jahr nach der verheerenden Flut im Ahrtal hat sich der Ortsverband Bad Breisig der Grünen intensiv mit dem Konzept und den Erkenntnissen von Wolfgang Gückelhorn auseinandergesetzt. Von den vorgeschlagenen Maßnahmen, die eine Sturzflut durch ein Starkregenereignis abmildern sollen, hat die Verbandsgemeinde bis heute keine einzige umgesetzt.
Durch den Klimawandel werden Starkregenereignisse um ein Vielfaches wahrscheinlicher, das ist wissenschaftlich belegt. Das kleinste Gewässer in Verantwortung der Stadt, der Frankenbach, muss mit seinem Einzugsgebiet bei 100 Litern Regen pro Quadratmeter, etwa die Hälfte der Menge, die zur Flut an der Ahr führte, mit 1,1 Millionen Kubikmetern Wasser fertig werden. Entscheidend wird dann sein, mit welcher Geschwindigkeit und mit wie viel Treibgut das Wasser am Beginn der Kanalisierung am städtischen Kindergarten Regenbogen ankommt. Denn sobald dieser die Mengen nicht mehr aufnehmen kann oder durch angeschwemmtes Material verstopft ist, wird das Wasser über die Straßen zum Rhein fließen. Zuerst werden Keller, Häuser, Grundstücke westlich des Bahndammes überflutet, dann Straßen- und Fußgängerunterführungen, dann die Häuser und Grundstücke bis zum Rhein. Feuerwehr und Rettungsdienste werden es schwer haben, wenn aufgrund der Topographie die B 9 nicht befahrbar ist und der Bahndamm nicht zu überqueren.
Der Bauausschuss hat am 22. Juni die Überarbeitung und das geplante weitere Vorgehen zum Hochwasserschutz zur Kenntnis genommen. Nach Auffassung der Grünen geht das für Bad Breisig in die richtige Richtung. Aber es ist nicht genug. Um die notwendigen Rückhaltemaßnahmen und Überflutungsflächen wurde sich seit dem Gutachten nicht gekümmert. Und die Eigenverantwortung der Grundstücksbesitzer einzufordern, ohne selbst aktiv mit den Anwohnern ins Gespräch zu gehen, Information und Unterstützung anzubieten, ignoriert die Fakten. Gefahrenbewusstsein kann nicht gefordert, es muss geweckt werden. Gerade vor der eigenen Haustür, wo die Menschen sich sicher fühlen wollen.
Pressemitteilung der
Grünen Bad Breisig
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