Politik | 12.02.2018

Oster im Gespräch mit Klinikverantwortlichen

Hochwertige Krankenhausversorgung soll gewährleistet sein

Stefan Düvelmeyer, Josef Oster und Stefan Begemann im Gespräch über die Zukunft der Bad Emser Paracelsus-Klinik (v.l.). Büro Oster

Lahnstein/Bad Ems. Die Zukunft des Gesundheitsstandortes Bad Ems liegt Josef Oster am Herzen: Der CDU-Bundestagsabgeordnete führte wegen der drohenden Schließungen der Kliniken Hufeland und Paracelsus Gespräche mit dem Staatssekretär des zuständigen Gesundheitsministerium in Mainz, David Langner, sowie mit den Geschäftsführungen der Kliniken. „Vorrangiges Ziel muss es sein, dass eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung dauerhaft gewährleistet bleibt“, so Oster. „Und selbstverständlich geht es dabei auch um den Erhalt der Arbeitsplätze.“ Oster betont, dass er sich gerne für die Kliniken und den Standort in der Kurstadt Bad Ems engagiert. „Allerdings habe ich als Bundestagsabgeordneter keine direkten Einflussmöglichkeiten. Die Zuständigkeit für die Krankenhausversorgung liegt bei der Landesregierung in Mainz“, so Oster.

Im Gespräch mit Dr. Pascal Scher, der als Geschäftsführer der Katholischen Kliniken Rhein-Lahn im Elisabeth-Vinzenz-Verbund über sein Lahnsteiner „Stammhaus“ St-Elisabeth-Krankenhaus hinaus auch für die Hufeland-Klinik und das Nassauer Marien-Krankenhaus zuständig ist, wurde leider deutlich, dass die Hufeland-Klinik in Bad Ems mit Auslaufen des Pachtvertrages im März 2013 wohl keine Zukunft hat. Alle stationären Leistungen sollen dann in Lahnstein gebündelt werden.

Keine betriebsbedingten Kündigungen

Bei der Frage nach den Arbeitsplätzen versicherte Scher dem Bundestagsabgeordneten, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll. „Wir investieren in Lahnstein in die Zukunft. In einem größeren und leistungsstarken Krankenhaus brauchen wir im Sinne der Patienten auch unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Scher im Gespräch.

Paracelsus: Hoffnung lebt

Die Zukunft der hoch verschuldeten Paracelsus-Klinik hängt am seidenen Faden. Doch anders, als bereits öffentlich verbreitet und in den Medien berichtet, sei das Aus keinesfalls beschlossene Sache. Im Gespräch mit Josef Oster versicherten Stefan Begemann (Regionaldirektor Süd) und der Bad Emser Verwaltungsdirektor Stefan Düvelmeyer, dass es zurzeit intensive Anstrengungen gebe, die Paracelsus-Gruppe mit annähernd 40 Häusern im Zuge des Insolvenzverfahrens als Einheit zu verkaufen. Begemann bestätigte zwar, dass es Interesse aus Lahnstein gebe, die Bad Emser Klinik zu übernehmen. „Wir glauben aber nach wie vor, dass es noch eine Chance für eine vollwertige Klinik in Bad Ems gibt“, so Begemann. „Wir stehen mit einigen Interessenten in engem Kontakt.“ Der CDU-Bundestagsabgeordnete interessierte sich natürlich auch im Fall der Paracelsus-Klinik für die rund 200 Beschäftigten. Läuft alles nach Plan, könnte die Paracelsus-Klinik vielleicht doch noch nach dem Stichtag 1. Juni eine Zukunft in Bad Ems haben – und die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten.Pressemitteilung

Büro Oster

Stefan Düvelmeyer, Josef Oster und Stefan Begemann im Gespräch über die Zukunft der Bad Emser Paracelsus-Klinik (v.l.). Foto: Büro Oster

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