Pontius (AfD):
Höckes-Rede stößt bei der AfD Koblenz auf Kritik
Höckes Umgang mit dem Andenken an die NS-Gewaltherrschaft ist unangemessen und befindet sich nicht im Einklang mit dem Grundsatzprogramm der AfD
Koblenz. Die Rede des Thüringischen Fraktions- und Landesvorsitzenden Björn Höcke in Dresden stößt bei der AfD Koblenz auf Kritik. Die AfD Koblenz weist darauf hin, dass Höckes Ausführungen nicht dem Grundsatzprogramm der AfD entsprechen und insbesondere nicht für die politische Arbeit des Kreisverbandes stehen.
Höcke hatte sich in seiner Rede unter anderem mit dem Holocaust-Denkmal in Berlin auseinandergesetzt.
Rolf Pontius, Kreis- und Fraktionsvorsitzender: „Die bundesdeutsche Erinnerungskultur eignet sich nicht für eine derart überzogene und unangemessene Thematisierung und hat deutlich mehr Sorgfalt verdient.
Björn Höckes Ausführungen sind darüber hinaus nicht vom Grundsatzprogramm der AfD gedeckt. Die AfD Koblenz distanziert sich ausdrücklich von den Äußerungen, die Höcke in Dresden in Bezug auf die bundesdeutsche Erinnerungskultur gemacht hat.
Die Aufarbeitung der NS-Gewaltdiktatur – unter anderem versinnbildlicht durch das Denkmal in Berlin – ist ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Daran hält die AfD als Partei des Grundgesetzes fest. Die AfD Koblenz fordert Björn Höcke auf, in Zukunft derart problematische Ausflüge zu unterlassen.“
Pressemitteilung des AfD-Kreisvorstandes und der
Stadtratsfraktion der AfD
