Politik | 03.03.2016

Frauen Union Wachtberg lud zur Besichtigung der Kölner WDR-Studios

Hunderttausend Geräusche und Geheimnisse im tiefen Untergrund

Bunt gemischte Gruppe wanderte durch lange Gänge und über gläserne Brücken

Einen spannenden Besuch in den Kölner WDR-Studios verbrachte die Gruppe der Frauen Union Wachtberg.privat

Wachtberg. Der Ansturm auf die begehrten Plätze war groß, und schließlich war es eine bunt gemischte Gruppe Wachtberger, der jüngste Teilnehmer war sieben, der älteste über neunzig Jahre alt, die sich in Köln zum von der Wachtberger Frauen Union organisierten Besuch des WDRs traf. Nach einer kurzen Einführung ging es durch lange Gänge und über gläserne Brücken, die die verschiedenen Gebäude miteinander verbinden, immer brav im Gänsemarsch, damit Mitarbeiter mit eiligen Meldungen jederzeit vorbeistürmen konnten.

Besonders bestaunt wurde der alte Paternoster, der im Funkhaus noch immer im Einsatz ist, aber leider nicht vom Publikum benutzt werden darf. Also machte sich die Gruppe über die Treppe auf den Weg hinab zu den großen Studios, die sechs Etagen tief im Untergrund liegen. Dort begann der spannendste Teil der Führung, durch die Fernsehstudios, wo sonst "Hart aber fair" oder "Die Sportschau" moderiert werden. Zweihundert Scheinwerfer werden für die Ausstrahlung einer Sendung gebraucht, und die Moderatoren schreiben alle ihre Beiträge selbst, weshalb die Redakteure des Morgenmagazins schon mitten in der Nacht anrücken müssen. Toll war auch das Hörspielstudio, wo jeder ausprobieren durfte, wie mit einfachsten Mitteln knirschenden Schnee oder knarzende Dachböden für die Hörer inszeniert werden können.

Bei der Verabschiedung im kleinen Sendesaal gab es am Schluss noch ein paar Andenken, und hochzufrieden traten alle die Heimreise nach Wachtberg an, die aufgrund der Unberechenbarkeit der Deutschen Bahn für einige Teilnehmer zu einem weiteren Abenteuer wurde.

Pressemitteilung der

Frauen Union Wachtberg

Einen spannenden Besuch in den Kölner WDR-Studios verbrachte die Gruppe der Frauen Union Wachtberg.Foto: privat

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