Politik | 27.06.2024

Erwin Rüddel kündigt Bewerbung um neues Bundestagsmandat an

„Ich trete gern noch einmal an!“

Erwin Rüddel  Foto: Büro Rüddel

Kreis Neuwied. „Ich habe meiner Partei das Angebot gemacht, mich bei der nächsten Bundestagswahl erneut um das Direktmandat im Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen zu bewerben. Das hat mehrere Gründe.

Geprägt von der bitteren Wahlniederlage 2021 hätte ich mir damals nicht vorstellen können, dass die Zeit in der Opposition in mir die große Motivation wecken würde, erneut mit Engagement, Lust auf politische Gestaltung und neuer Kraft für eine weitere Wahlperiode anzutreten. In Anlehnung an das Zitat von Konrad Adenauer: ‚Man kann nicht den Menschen verbieten, klüger zu werden‘, habe ich mich entschlossen, den Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis für eine weitere Wahlperiode im Bundestag zur Verfügung zu stehen.

Die Ampel-Koalition steuert unser Land immer tiefer in eine Krise. Diese betrifft Wirtschaft und Staatsfinanzen, Energieversorgung und Arbeitsmarkt ebenso wie die Sozialkassen und die Folgen ungeregelter Migration. Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft bedroht überdies das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und in die demokratische Ordnung.

Auch in der Gesundheitsversorgung und in der Pflege mehren sich die krisenhaften Anzeichen: Insolvenzen bei Krankenhäusern; Arztpraxen, die nicht neu besetzt werden können; Eigenanteile in der Pflege, die zunehmend unbezahlbar werden. Deshalb möchte ich mich in den vor uns liegenden Jahren mit aller Kraft für eine flächendeckende und qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung einsetzen und gewährleisten, dass alte Menschen in unserem Land auf eine würdige Versorgung in der Pflege vertrauen können.

Gesundheit und Pflege waren in den vergangenen Legislaturperioden – und natürlich in den Jahren, in denen ich dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages vorsitzen durfte –, die Schwerpunkte meiner parlamentarischen Arbeit. Ich bin daher mit allen wichtigen Akteuren unseres Gesundheitswesens aufs engste vernetzt und will diese Kontakte nutzen, um weiteren Schaden abzuwenden und Gesundheitsversorgung wie Pflege wieder auf einen verlässlichen und zukunftssicheren Kurs zu bringen.

Ähnliche Erwägungen bestimmen meine Haltung mit Blick auf den heimischen Wahlkreis. Ich rechne zuversichtlich damit, dass die CDU nach der kommenden Bundestagswahl die neue Regierung anführen wird. Aufgrund meiner über die Jahre gewachsenen, engen Kontakte zu allen relevanten Entscheidungsträgern der Union bin ich deshalb in der Lage, für unsere überwiegend ländlich strukturierte Heimatregion das Optimale herauszuholen, wenn es um die künftige wirtschaftliche Entwicklung, um moderne Infrastruktur, um Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Landwirtschaft, um Denkmalpflege und weniger Bahnlärm sowie generell um die Lebensqualität der Familien und die Zukunftschancen der jungen Generation geht.

Last but not least erfreue ich mich guter Gesundheit, der Unterstützung meiner Familie und breiter Kreise der Partei und fühle mich rundum fit, um noch einmal vier Jahre mit vollem Einsatz in Berlin und anderswo tatkräftig für die Belange unserer liebenswerten Heimat einzutreten.“

Pressemitteilung

Büro Erwin Rüddel, MdB

Erwin Rüddel Foto: Büro Rüddel

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Kommentare
28.06.202408:17 Uhr
Amir Samed

Zitat: "Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft bedroht überdies das Vertrauen in die staatlichen Institutionen und in die demokratische Ordnung." - Falsch, es sind die staatlich subventionierten, sogenannten, NGOs (Nichtregierungsorganisationen) welche angeblich zur "Stärkung der Zivilgesellschaft" beitragen sollen, in Wirklichkeit aber genau das Gegenteil bewirken und lediglich "Versorgungsposten" für loyale Mitläufer darstellen. Die Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit ist ein grundlegender Bestandteil liberaler Gesellschaftsordnungen und genießt deswegen theoretisch einen ausgreifenden verfassungsmäßigen Schutz. Regierungen haben dagegen oft ein Interesse, diesen Schutz auszuhöhlen, die Gesellschaft mittels einer Verengung des Korridors des Sagbaren im Interesse ihrer Macht oder ihrer Ziele zu lenken und so werden gerne unerwünschte Meinungen und Tatsachenbehauptungen als „Fehlinformation“ bzw. "Fake-News" gebrandmarkt.

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