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CDU-Neujahrsempfang 2020 in der Dachdeckerfachschule

„Ich will Aktivität, Handeln, Dynamik, Impuls und einen Aufbruch“

OB-Kandidatin Sandra Karduck umreißt ihre Ideen und Intentionen

13.01.2020 - 11:03

Mayen. Nachdem die Sozialdemokraten in diesem Jahr den Reigen der politischen Neujahrsempfänge eröffnet hatten, folgte am vergangenen Freitag der CDU-Stadtverband. Die Reihenfolge hat in den vergangenen Jahren immer wieder ohne erkennbare Struktur gewechselt, hat keinerlei Bedeutung und hängt sicherlich oftmals auch ab von der jeweiligen Verfügbarkeit der regelmäßig besuchten Veranstaltungsorte.

Auch der CDU-Empfang stand ganz im Zeichen der Oberbürgermeister-Wahl am 26. April. Um der Rede von Oberbürgermeisterkandidatin Sandra Karduck nicht zu viel Zeit und Aufmerksamkeit zu entziehen, bediente sich Stadtverbandsvorsitzender Martin Reis bei seinem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Jahr der Digitalisierung. Während seiner Worte lief im Hintergrund eine fortlaufende Projektion, die die in früheren Jahren langwierige namentliche Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste zeitsparend ersetzte. Reis hob hervor, dass die CDU bei der Kommunalwahl das Ziel stärkste politische Kraft im Rat bleiben zu wollen klar erreicht habe, bedauerte aber gleichzeitig die deutlichen Verluste seiner Partei. Großer Beifall brandete auf, als Vorsitzender Reis vom abwesenden Stadtratsmitglied Max Göke verkündete, dass er vor wenigen Stunden Vater des kleinen Paul geworden sei. Zügig lenkte Martin Reis dann aber über zur Oberbürgermeister-Wahl und der CDU-Kandidatin Sandra Karduck. Offensiv ging Reis dabei auch mit dem vermeintlichen Makel der Kandidatin um, weder in Mayen geboren zu sein noch hier zu wohnen. Dennoch erschien sie der Findungskommission und dem Stadtverbandsvorstand als die beste Wahl aus zuletzt drei Bewerbern, die alle Vorstellungen erfüllten. Gute Gründe sprächen für die Kandidatin wie beispielsweise ihre breit aufgestellte Arbeit als Juristin, die langjährige Führung eines Familienbetriebes und ihr Auftreten im persönlichen Gespräch.


Sandra Karduck über ihre Kompetenzen


Um die Gäste des Empfangs von ihrer Person zu überzeugen, formulierte Kandidatin Sandra Karduck in Anlehnung an die Bundesvorsitzende der CDU die zu beantwortenden Fragen „Was kann sie?“, „Was will sie?“ und „Was wird sie?“. Ob sie OB könne? „Diese Frage werde ich aus meinem direkten Erfahrungsschatz nicht beantworten können. Die Frage des Könnens wird sich also vielmehr mit meiner Kompetenz für dieses Amt beschäftigen. Als Volljuristin bzw. Rechtsanwältin verfüge ich über den notwendigen Sachverstand und die fachlichen Fähigkeiten, um das Amt des OB zu bekleiden.“ Frau Karduck hat viel Zeit und Energie aufgewendet, die Titel Fachanwalt für Familienrecht und für Strafrecht tragen zu dürfen. Sie ist gerne Rechtsanwältin und liebt insbesondere die Vielschichtigkeit an ihrem Beruf. Es ist ihr in der Vergangenheit gut gelungen kreativ zu sein, Lösungen zu finden und Netzwerke zu knüpfen. Dennoch musste Frau Karduck natürlich zunächst überlegen und verantwortungsvoll abschätzen, nachdem man aus der CDU heraus auf sie zugekommen war, mit der Frage zu einer Kandidatur. Weil sie als Oberbürgermeisterin die Vorzüge ihres Berufes nicht aufgeben muss, sondern in einer anderen Form fortführen kann, ist sie neugierig geworden auf die Herausforderung und die Möglichkeit zu gestalten. „Ich selbst sehe mich aufgrund der Ereignisse, die ich bisher erleben durfte – aber auch musste – und der Dinge, die ich persönlich und beruflich erreichen konnte, für dieses Amt gewappnet. Nicht zuletzt glaube ich auch, dass ich über die nötige Kraft für dieses Amt verfüge. Dies meine ich physisch, aber auch emotional. Ich verfüge auch über die nötige Vorstellungskraft und einen Gestaltungswillen.“


Ziele und Visionen für Mayen


Was will Frau Karduck? Welche konkreten Pläne hat sie? Was ist ihr wichtig?

„Meine Aufgabe sehe ich darin, zu moderieren und zu motivieren. Ich bin ein Mensch, der Ideen und Ziele abfragt, um Potentiale zu heben. Ich bin ein Mensch, der Interessen zusammenführt und gute Kompromisse anstößt, um letztendlich Lösungen zu finden. Ich bin aber auch ein Mensch, der in schwierigen Situationen den Mut hat, eine Entscheidung zu treffen.“

Sandra Karduck will sich vor allem für ein familiengerechtes Mayen einsetzen. Das heißt aus ihrer Sicht zunächst, dass Mayen für Familien und alle Generationen attraktiver werden muss. Frau Karduck möchte die Kitas zu echten, freien Kinderentwicklungsräumen machen, in denen neue erziehungspartnerschaftliche Konzepte entstehen. Die Angebote der vielen Bildungseinrichtungen müssen früher den Kindern und Eltern nahegebracht werden. Ein gutes Umfeld für die weiterführenden Schulen sei wichtig, direkten Einfluss habe man aber auf die Kitas und Grundschulen. Da gebe es in Mayen viel Nachholbedarf. Es gilt die Entwicklungserfordernisse frühzeitig zu erkennen, vorausschauend zu planen und zu bauen. Auch kann sich Frau Karduck die Schaffung eines generationsübergreifenden Wohnprojektes vorstellen. Es ist ihr ebenso wichtig, dass auch ältere und gehandicapte Menschen einen zentralen Zugang zu allen Einrichtungen und Angeboten haben. Es geht ihr dabei um das Abbauen vielfältiger Barrieren, die nicht zwingend immer baulicher Natur sein müssen. Eine gesunde Mehrgenerationengesellschaft entstünde jedoch nur, wenn Arbeit und Wirtschaft florieren. Die Wirtschaft braucht Fläche, Infrastruktur, eine moderne, sichere digitale Kommunikationsumgebung und klare, unterstützende Verwaltungsleistungen. Der Wirtschaftsbeirat müsse zu dem Forum werden, in dem die Zukunft unserer örtlichen und regionalen Wirtschaftsentwicklung formuliert wird. Mayen bietet aus Sicht der Kandidatin die nötige Infrastruktur, um gesund zu wachsen. Was fehlt, ist ein größeres Hotel, mehr Parkraum und eine Stadthalle. Den entscheidenden Schritt für das Hotel hat die CDU im vergangenen Jahr getan und die Planungen für das Parkhaus sind fortgeschritten. Diese Projekte wird Frau Karduck mit persönlichem Einsatz vorantreiben. Ebenso will sie sich um den Erhalt und Ausbau des Krankenhauses persönlich kümmern. Die Stadt bräuchte einen direkten Zugang zu den Entscheidungsträgern.

Frau Karduck will sich für die attraktivere Gestaltung der Innenstadt einsetzen. „Wir brauchen mehr Aufenthaltsqualität in Mayen.“ Sie will dazu unbedingt funktionierende Konzepte entwickeln, um die Leerstände in der Stadt und insbesondere in der Brückenstraße zu beseitigen. „Die leeren Schaufenster sehen für mich aus, wie die toten Augen der Stadt.“ Pop-Up Shops und Start-Up Förderung könnten hilfreiche Themen sein. Im Übrigen denkt Frau Karduck auch daran, die Stadt im Sinne des Cittàslow-Konzeptes zu entwickeln.

Der Besuch von Prinzessin Tina I. und ihrem Gefolge war natürlich auch bei der CDU eine gerngesehene Selbstverständlichkeit, dem politischen Trubel mit zahllosen Informationen durch kräftiges „Maye Mayoh“ zu entfliehen.

WE

Alle aktuellen Beiträge zur Wahl des Mayener Oberbürgermeisters >>hier<<

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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