Typisch Maifeld - Erste Gestaltungsfibel vorgelegt
Identität bewahren
Besondere Charakteristik bewahren
Maifeld. Was ist typisch Maifeld? Geschlossene (ehemals) landwirtschaftliche Höfe aus Naturstein vulkanischen Ursprungs, stehende Holzfenster, grau bis schwarz gedeckte Dächer, Tore und Geländer aus Holz oder Eisen. Es sind traditionelle und regionale Baumaterialen, die unserer von offenen Landschaftsräumen und landwirtschaftlicher Nutzung geprägten Verbandsgemeinde das unverwechselbare Profil geben. Diese besondere Charakteristik gilt es zu bewahren. Deshalb wurde jetzt erstmals eine Gestaltungsfibel für das Maifeld vorgelegt.
Leitfaden für Baumaßnahmen
Sie gilt für alle Kommunen der Verbandsgemeinde, ist nicht bindend, aber wegweisend und soll Privatleuten als Leitfaden für Neu- und Umbaumaßnahmen sowie für die Modernisierung von Gebäuden dienen. Ziel ist der Erhalt der individuellen Ortsbilder. Die Gemeinsamkeit und der Wiedererkennungswert unserer lokalen Baukultur sollen nicht verloren gehen. Vor dieser Herausforderung steht auch das Maifeld in einer Zeit, in der vielerorts austauschbare Formen und Materialien zu finden sind.
Gestaltungsfibel empfiehlt Material und Farbe
Dieser Vereinheitlichung will die Gestaltungsfibel entgegenwirken. Bauherren können sich darin informieren über „typisch Maifeld“, über empfohlene Materialien, Farben und Formen. Auf 49 Seiten gibt es Empfehlungen, Gestaltungsansätze, positive wie negative Beispiele ebenso wie Informationen über Fördermöglichkeiten. Auch die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aller Kommunen sind aufgeführt. „Damit wurde erstmals Schwarz auf Weiß festgehalten, was unsere Heimat unverwechselbar macht und die gewachsene Gemeinschaft widerspiegelt“, freut sich Bürgermeister Maximilian Mumm und empfiehlt: „Schon bei der Planung lohnt es sich, einen Blick in die Gestaltungsfibel zu werfen.“
75 Prozent Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz
Erarbeitet wurde das Werk vom Kaiserslauterner Planungsbüro WSW & Partner. Die Kosten tragen Polch, Münstermaifeld und Ochtendung, 75 Prozent davon übernimmt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Förderprogramms „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“. Nach ersten Beschlüssen auch vom Verbandsgemeinderat wird die Endfassung der Gestaltungsfibel jetzt noch einmal in den Räten von Münstermaifeld und Ochtendung behandelt.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung
Maifeld
