Politik | 08.12.2021

AfD Fraktion Koblenz

Ideologiefreie Energiepolitik

Studie belegt: Koblenz kann seinen Energiebedarf nicht alleine mit erneuerbarer Energie decken

Katrin Vogel.Foto: privat

Koblenz.Photovoltaik ist eine tolle Erfindung. Kluge Häuslebauer installieren diese ohne Zwang, ganz freiwillig. Auf öffentlichen Gebäuden ist dies ebenfalls sinnvoll. Die AfD-Koblenz begrüßte diese Maßnahme im Rahmen der Klimakommission im Oktober. Windenergie unterstützen sie dort, wo Flora und Fauna nicht bedroht werden.

Wie volatil allerdings diese Energiegewinnung ist, wissen alle. Aber zu glauben, dass Deutschland so in absehbarer Zeit seinen privaten und industriellen Energiebedarf decken kann, ist unrealistisch. Ausdrücklich bestätigte dies eine Analyse der FH Koblenz, präsentiert auf der Klimaschutzkommission vom 8. Oktober. Deren Arbeit ergab, dass selbst bei Ausnutzung aller zur Verfügung stehenden Flächen in Koblenz 1/7, d.h. nur ca. 14 Prozent des Strombedarfes erzeugt werden kann, der für die Stadt Koblenz nötig ist. Und dies geht wohl den meisten deutschen Städten und Gemeinden so.

Zur Erinnerung: 2022 schaltet Deutschland die relativ sicheren deutsche Kernkraftwerke ab und wenn es nach den Grünen geht, 2030 die letzten Kohlekraftwerke. Katrin Vogel fragt: „woher soll all die Energie kommen? E-Autos sind auf dem Vormarsch, sämtliche elektronischen Geräte wollen geladen werden, die Industrie muss weiterhin konkurrenzfähig sein. D.h., ohne Energieimporte werden wir nicht auskommen. Und welche Grundlastquellen kommen hier infrage? Atomstrom aus den alten Reaktoren Frankreichs, Energie aus Kohle der Nachbarländer, oder aus neuen fortschrittlichen Atomreaktoren?“

Abhängigkeiten sind immer schlecht, noch dazu auf so einem essentiellen Gebiet wie der Energiewirtschaft. Die Zukunft sieht sowieso anders aus, intensiv wird derzeit am ITER in Frankreich und recht vielversprechend am MIT in USA geforscht. Kernfusion ist in nicht zu ferner Zukunft das Zauberwort. Also die Verschmelzung von Tritium und Deuterium zu Helium. Kürzlich meldete der STERN: Durchbruch bei Kernfusion in den USA. Das ist kein Hype, das ist Realität. Mit Fortschritten in der gesamten Fusionsindustrie entsteht neue, saubere, nachhaltige und immer verfügbare Energie. Bis zur kommerziellen Nutzung vergeht allerdings noch geraume Zeit, von ca. 10 bis 15 Jahren ist im Artikel die Rede.

„Bis dahin müssen wir uns intensiv um unsere eigenen Energiequellen kümmern.“ Heute gibt es moderne Kernreaktoren, und weder die Endlagerung, noch die Strahlung steht dem im Wege. Die Technik schreitet voran. Brennstäbe werden ähnlich der Krebsbestrahlung mit Teilchen, hier Neutronen, beschossen in sog. Transmutationsanlagen und verlieren so den größten Teil ihrer Strahlungsenergie. An der Technologie wird u. a. In Karlsruhe gearbeitet. In ca. zehn Jahren können Atomreaktoren der vierten Generation ans Netz gehen, die keine strahlenden Actinide mehr bilden. Immer wieder ist zu hören, dass die Menschheit vor dem Klima gerettet werden muss, Atomstrom produziert kein CO2.

„Wollen wir uns wirklich vom Ausland abhängig machen? Ein Industrieland wie Deutschland braucht eine sichere und allzeit verfügbare Energiequelle. 2021 stand Deutschland übrigens schon zwei Mal kurz vor dem Blackout.

Leider ist unsere Regierung nicht bereit, die ursprüngliche Entscheidung der Stilllegung unserer Atomreaktoren zu revidieren. Die EU ist unterdessen dabei, Atomstrom als nachhaltige Energiequelle einzustufen, für Deutschland soll Gas als Brückentechnologie nun als „grün“ gelte. Die Rechnung muss wie immer der Bürger unseres Landes bezahlen. Und das wird finanziell wohl sehr schmerzhaft werden. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen heißt es schon bei Kant. Sind die Regierenden auch in der Lage, Fehler zuzugeben und frühere Entscheidungen zu revidieren?“

Pressemitteilung der

AfD Fraktion Koblenz

Katrin Vogel.Foto: privat

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