Politik | 23.04.2019

Die FWG St. Katharinen hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen

Im Dialog mit den Bürgern!

Die Gäste hatten auch die Gelegenheit, über die angesprochenen Themen und eigene Ideen mit den anwesenden Kandidaten ins Gespräch zu kommen.Foto: Privat

St. Katharinen. Die FWG St. Katharinen hatte am Sonntag, 14. April zu einer Informationsveranstaltung in den Mehrzweckraum der Sporthalle eingeladen.

Der Einladung waren zahlreiche Bürger und Bürgerinnen gefolgt. Ein gutes Zeichen, dass das Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik zugenommen hat und sie sich vor der Kommunalwahl ein unmittelbares Bild von den Kandidaten der FWG St. Katharinen und deren wesentlichen Themen machen wollen. Teilnehmer aus allen Bevölkerungsschichten, alte und junge, weibliche und männliche Bürger, ebenso wie Familienmütter und -väter, alteingesessene und neue Bürger füllten den Raum.

Bei selbstgemachtem Kuchen und Kaffee hörten sie aufmerksam den Kurzvorträgen der Redner zu. Dr. Ralf Kurtenbach, Fraktionsvorsitzender der FWG und Dr. Bernhard Rami berichteten über die Arbeit im Gemeinderat und die Themen, auf welche die FWG Fraktion (aktuell bestehend aus 6 Mitgliedern) in der letzten Legislaturperiode ihr Augenmerk gelegt hatte. Der Abbau der Schulden und eine umsichtige, langfristig orientierte Haushaltsführung waren nur einige der Schwerpunkte. Als ein Beispiel widersprüchlichen Handels der CDU Fraktion wurde die Erhöhung der Hebesätze der Gewerbesteuer genannt. Vor der Wahl 2014 wurde eine solche noch ausgeschlossen, während sie kurz nach der Wahl umgesetzt wurde.

Die FWG steht für eine gut strukturierte und langfristige Sicherung der ortsnahen Lebensmittelversorgung, einen lebendigen, viel besuchten Ortskern, den Ausbau von ortsnahen Wanderwegen, die auch bei schlechterem Wetter begehbar sowie für Kinderwagen und weiteren Gefährten befahrbar sind. Weiterhin plädiert die FWG immer wieder für eine möglichst hohe Transparenz in der Arbeit des Gemeinderates. Nur das allernotwendigste sollte in geheimen Sitzungen besprochen und so viele Themen wie möglich in öffentlichen Sitzungen behandelt werden, um den Bürgern mehr Einblick in die Entscheidungswege des Rats zu geben.

Ergänzend möchte die FWG zukünftig vor Entscheidungen des Gemeinderates über wichtige und kostenintensive Projekte die Bürger durch Bürgerbefragungen beteiligen.

Als neue Mitglieder und Fürsprecher junger Familien der Gemeinde, erläuterten Kiana Halft und Kristina Andrul ihre Motivation, sich aktiv in der Kommunalpolitik zu engagieren. Zu den wesentlichen Anliegen gehört der Ausbau von Spielplätzen, die direkte Beteiligung von Jugendlichen an der Kommunalarbeit durch einen Jugendrat und die Erstellung eines Verkehrsberuhigungskonzeptes, welches die Sicherheit für alle Bürger verbessert, insbesondere einen sicheren Schulweg möglich macht.

Jürgen Büsch und Herbert Kröll berichteten über die Arbeit im Verbandsgemeinderat, die u.a. durch Sorgen um die drohende Fusion der Verbandsgemeinde Linz mit der Verbandsgemeinden Bad Hönningen und Unkel sowie der hohen Verschuldung der Abwasserwirtschaft überschattet wird.

Jürgen Büsch, auf Platz 3 der FWG-Wahlliste für den Kreistag, bat um möglichst viele Stimmen für die Kandidaten der Verbandsgemeinde, um das bislang existierende Übergewicht der Kreisstadt und ihrer Kandidaten insgesamt zu reduzieren. Nur so könne man den Interessen der Verbandsgemeinde Linz zunehmend Gewicht verleihen.

Natürlich kamen auch die Vertreter der FWG Vettelschoß und der Verbandsgemeinde Linz zu Wort. Norbert Rohringer, (1. Vorsitzender der Verbandsgemeinde FWG) und Ingo Kagel (der Bürgermeisterkandidat der FWG Vettelschoß) zeigten sich erfreut über die wachsende Zusammenarbeit der FWG-Organisationen in der Verbandsgemeinde, insbesondere der Freien Wähler aus St. Katharinen und Vettelschoß.

Abschließend hatten die Gäste die Gelegenheit über die angesprochenen Themen und eigene Ideen mit den anwesenden Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Der Nachmittag endete in einer angeregten Diskussion in entspannter Atmosphäre.

Pressemitteilung der

FWG St. Katharinen

Die Gäste hatten auch die Gelegenheit, über die angesprochenen Themen und eigene Ideen mit den anwesenden Kandidaten ins Gespräch zu kommen.Foto: Privat

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