Politik | 20.07.2023

Grünen im Rhein-Lahn-Kreis zur Neuinstallation von PV-Anlagen im Kreis

Im ersten Halbjahr 2023 mehr als verdoppelt

Rhein-Lahn-Kreis. Der Landkreis Rhein-Lahn verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 einen signifikanten Anstieg bei der Neuinstallation von Photovoltaik (PV)-Anlagen. Laut den Daten des Marktstammdatenregisters wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viele PV-Anlagen installiert.

Im ersten Halbjahr 2023 wurden im Landkreis Rhein-Lahn insgesamt 7560 Kilowatt Peak (kWp) an PV-Anlagen installiert. Dies steht in starkem Kontrast zu den Zahlen des Vorjahres, in dem lediglich 3263 kWp im gleichen Zeitraum neu installiert wurden. Die Zunahme der Neuinstallationen im Bereich der Solarenergie im Landkreis Rhein-Lahn ist somit äußerst erfreulich und verdeutlicht das gesteigerte Interesse an erneuerbaren Energien in der Region.

Die Verdopplung der neu installierten PV-Anlagen im ersten Halbjahr 2023 zeigt das wachsende Bewusstsein für die Vorteile und Möglichkeiten der Solarenergie. Die Bürger im Rhein-Lahn-Kreis setzten damit ein starkes Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Die PV-Anlagen tragen nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, sondern bieten auch die Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen und damit die Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen zu verringern und durch die günstigen Stromkosten auch konkret Geld zu sparen.

Das Kreisvorstandsteam mit Lisa Agus, Yannik Maas, Andreas Lukas und Jutta Niel dankt der Verwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, insbesondere der Klimaschutzmanagerin Jasmin Lemler, die durch vielfältige Aktivitäten und Informationsarbeit diese sehr positive Entwicklung unterstützt hat.

Pressemitteilung der

Grünen im Rhein-Lahn-Kreis

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Kommentare
24.07.202309:33 Uhr
K. Schmidt

Den Hinweis auf "Jahrzehnte schwarzer Regierung" verstehe ich nicht. Alleine hat schwarz schon lang nicht mehr regiert, und auch die rot-grünen Jahre unter Schröder würde ich nicht als Meilenstein der Energiepolitik bezeichnen wollen. Energiewende bedeutet außerdem, nicht nur auf Bundesebene die Weichen dazu zu stellen, sondern dann in der Folge sowohl auf Bundes- wie auch auf Landes- und kommunaler Ebene für die Umsetzung zu sorgen. Wollen wir mehr Windkraft? Dann müssen wir auch Windräder aufstellen. Wollen wir mehr PV? Dann müssen wir das aufbauen. Wollen wir den Strom auch verteilen und speichern? Dann brauchen wir entsprechende Baumaßnahmen. Wenn ich dann schaue, wer in den Kommunen, und auch in vielen Ländern, maßgeblich daran mitwirkt, dass genau diese Umsetzung nicht erfolgt/verzögert wird, lande ich v.a. bei den Grünen. Selbst in den Bürgerinitiativen gegen Windrädern laufen regelmäßig die örtlichen Grünen vorneweg. Warum genau soll nun Schwarz alles schuld sein?

22.07.202312:29 Uhr
juergen mueller

@Amir Samed: Die sogen. Energiewende, die hier mal wieder verteufelt wird, die über Jahrzehnte schwarzer Regierung ignoriert, missachtet wurde, ist kurzfristig nicht herbeizuführen. Das einzusehen bereitet vielen Denk-Probleme. Man übersieht (bewusst oder desinteressiert) neben dem damit unwiderbringlich verbundenen Zeitfaktor die wirtschaftliche, ökologische Problematik, sieht nur das damit verbundene, vorerst erforderlich Negative. Die Stromversorgung schmutziger als zuvor zu bezeichnen, dafür muss man schon mehr als verblendet u. engstirnig sein, was auch den Zubau von Photovoltaik betrifft. Das meine ich weder diffamierend oder beleidigend, um es gleich vorwegzunehmen. Das Einzig für viele nicht Begreifbare ist die Holzhammermethode, mit der versucht wird, die Energiewende voranzutreiben, wofür der Ampel ja nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung steht, da man nicht weiß, wohin danach ein denkbarer Politikwechsel führen wird. Wählerwille ist kein Garant für Stabilität

21.07.202308:39 Uhr
Amir Samed

Ehemals günstig und sicher, ist Energie nun in Deutschland, durch die sogenannte "Energiewende" teuer und die Versorgung unsicher. Etliche unbeabsichtigte Folgen haben die angeblichen Ziele der Energiepolitik ins Gegenteil verkehrt.
Statt weniger CO2 zu emittieren, ist die Stromproduktion nun "schmutziger" als zuvor. Braunkohle wird mehr gefördert, Steinkohlekraftwerke wieder ans Netz gebracht. Die Energieversorgung in Deutschland kann nur dank massiver Kohleimporte von der anderen Seite der Welt (Kolumbien) sichergestellt werden. Alleine durch das Abschalten der letzten drei deutschen Kernkraftwerke im April müssen nun täglich 38.000t Kohle zusätzlich verbrannt werden um die fehlende Strommenge auszugleichen. Und der Zubau der Photovoltaik lässt sich dadurch erklären, dass die Menschen damit versuchen, die beschrieben Kostensteigerungen, abzufedern.

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