Politik | 03.06.2017

Industriegebiet Brohltal Ost/A 61

Industriegebiet weiterhin auf Erfolgskurs

Staatssekretärin Daniela Schmitt besichtigte das Gebiet - bei anhaltender Nachfrage stehen Flächen zur Verfügung

Staatssekretärin Daniela Schmitt zu Besuch im Industriegebiet Brohltal Ost/A 61. Bürgermeister Johannes Bell (rechts) und Wirtschaftsförderer Peter Engels informierten vor Ort über die dynamische Entwicklung des Gebietes. privat

Brohltal. Das Industriegebiet Brohltal Ost/A 61 bei Niederzissen liegt direkt an der Autobahn A 61 zwischen Koblenz und Bonn. Sehr gut erschlossen bietet das im Jahr 2000 erstmals ausgewiesene Areal breiten Raum für wirtschaftliches Handeln. Nach einer kompletten Vermarktung des I. Bauabschnittes und der Schaffung von fast 400 neuen Arbeitsplätzen in 19 angesiedelten Unternehmen startete im August 2014 die Erschließung des ersten Teilbereichs im II. Bauabschnitt. Im April 2015 waren die Erschließungsarbeiten für rund 121.000 Quadratmeter weitere Industrieflächen abgeschlossen. Nachdem auch hier aufgrund der großen Nachfrage an Industrieflächen Anfang 2016 keine Flächen mehr zur Vermarktung zur Verfügung standen, wurde mit der Erschließung eines zweiten Teilbereiches in einer Größe von rund 74.000 Quadratmeter im Jahr 2016 begonnen. Diese Arbeiten sind in wenigen Wochen abgeschlossen. Das Land Rheinland-Pfalz machte die Arbeiten durch eine Förderung von 1,9 Millionen Euro erst möglich. Die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Daniela Schmitt überreichte im Dezember letzten Jahres im Wirtschaftsministerium in Mainz den Förderbescheid an Bürgermeister Johannes Bell, der auch Vorsitzender des Zweckverbandes Gewerbegebiet Brohltal Ost ist. Jetzt besuchte Daniela Schmitt das Brohltal und machte dabei Halt im Industriegebiet Brohltal Ost/A 61.

„An einem Strang gezogen“

„Kommune und Land haben für die Entwicklung des Gewerbegebiets an einem Strang gezogen. Die Landesförderung von insgesamt über 5 Millionen Euro ist gut angelegtes Geld. Die Gemeinde hat mit der Entscheidung für das Gewerbegebiet eine weitsichtige, wirtschaftspolitische Weichenstellung vorgenommen und hervorragende Rahmenbedingungen für Unternehmen geschaffen. Die hohe Nachfrage belegt die Attraktivität der Fläche“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Vor Ort zeigte sich Johannes Bell bei der Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt ausdrücklich für die gewährte Förderung erkenntlich. Er präsentierte die dynamische Entwicklung des Gebietes in den letzten 17 Jahren.

Bürgermeister Johannes Bell freut sich, dass weitere interessierte Unternehmen für einen Ankauf von Flächen mit der Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Brohltal in konkretem Kontakt stehen. Für ihn ist es ein Zeichen, dass die Erfolgsgeschichte des Industriegebietes Brohltal Ost/A 61 weitergeht. Aus seiner Sicht sind mehrere Faktoren ausschlaggebend für die Beliebtheit des Industrieparks: „Das Gebiet verfügt über eine günstige Lage an der Autobahn A61 und liegt zentral mitten in Deutschland, außerdem ist es von den Grundstückspreisen her interessant für Unternehmen. Insgesamt haben wir hier ein unternehmerfreundliches Klima“, betont Johannes Bell. Zugleich sei die DSL-Versorgung erstklassig: „Wir haben die Möglichkeiten geschaffen, dass den Unternehmen für das schnelle Internet eine Glasfaserleitung bis ins Haus zur Verfügung steht. Das Industriegebiet Brohltal Ost/A 61 bietet ortsansässigen Unternehmen aus den umliegenden Ortschaften ausreichend Fläche für eine betriebliche Erweiterung. Außerdem zieht es durch die gute Anbindung an die Autobahn A61 auch Unternehmen von außerhalb an. So bleiben vorhandene Arbeitsplätze in der Region und neue Arbeitsplätze werden vor Ort geschaffen“, so Johannes Bell. Sollte die starke Nachfrage nach den Grundstücken anhalten, ist der Zweckverband für die Zukunft gerüstet: An den zweiten Teilbereich grenzt ein 8 Hektar großes Areal an, das dem Verband bereits gehört und bei Bedarf erschlossen werden könnte. Interessenten an Industrieflächen garantiert Bürgermeister Johannes Bell, dass alle Fragen rund um Kauf und Baugenehmigung rasch und kundenorientiert geklärt werden. Kontakt: Wirtschaftsförderer Peter Engels, Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal, Tel. (0 26 36) 9 74 02 05, Fax: (0 26 36) 8 01 46, E-Mail: peter.engels@brohltal.de. Für die Vermarktung der Industrieflächen wurde ein eigener Internetauftritt geschaltet: www.alle-moeglichkeiten.de. Pressemitteilung

Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal

Staatssekretärin Daniela Schmitt zu Besuch im Industriegebiet Brohltal Ost/A 61. Bürgermeister Johannes Bell (rechts) und Wirtschaftsförderer Peter Engels informierten vor Ort über die dynamische Entwicklung des Gebietes. Foto: privat

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