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CDU Brohltal

Infoabend zum Thema „Bundes- politik für den ländlichen Raum“

Infoabend zum Thema „Bundes-
politik für den ländlichen Raum“

Der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU zur Bundestagswahl, Generalsekretär Patrick Schnieder, und die Wahlkreisabgeordnete Mechtild Heil diskutierten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern.Foto: privat

19.09.2017 - 13:21

Region. Unter dem Motto „Bundespolitik im ländlichen Raum“ luden die CDU-Gemeindeverbände Adenau, Altenahr und Brohltal Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend ein. Die Bedeutung ländlicher Regionen für Leben und Arbeiten, Wirtschaft und Kultur in Deutschland ist hoch. Etwa 90 Prozent der Fläche in Deutschland ist ländlich geprägt, ca. 47 Millionen Menschen leben auf dem Land, was mehr als der Hälfte der Einwohner Deutschlands entspricht. Über 80 Prozent der Fläche Deutschlands werden für unsere Lebensmittel- und Rohstoffversorgung land- und forstwirtschaftlich genutzt. Zudem prägen das Handwerk, Einzelhandel und Dienstleister neben mittelständischen Familienunternehmen die wirtschaftliche Struktur in den ländlichen Räumen. Als Standort von Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, insbesondere von kleinen und mittelständischen Betrieben und des verarbeitenden Gewerbes, sind ländliche Regionen nicht mehr nur Produktionsort der Land- und Forstwirtschaft.

Ländliche Regionen sind somit Lebens-, Wirtschafts-, Erholungs- und Naturräume sowie Wohn- und Arbeitsort vieler Menschen.


Eine komplexe Thematik


Dennoch bergen insbesondere der demographische Wandel und der gesellschaftliche sowie technologische Strukturwandel Risiken für die zukünftige Entwicklung. Die Bevölkerung altert bei einer höheren Lebenserwartung der Menschen und gleichzeitig niedriger Geburtenrate. Zudem verlassen junge Menschen ihre Heimat für Ausbildung, Studium und Berufseinstieg und kehren häufig nicht mehr zurück. Studien über das Phänomen der sogenannten „Schwarmstädte“ belegen diese Wanderungsentwicklung. Während die Zahl der Einwohner in vielen ländlichen Regionen kontinuierlich sinkt, steigt die Einwohnerzahl in Städten auf Grund ihrer überregionalen Anziehungskraft auf Studenten, Auszubildende und Berufsanfänger. Unternehmen auf dem Land müssen sich zur Mitarbeiterrekrutierung und -bindung in der Folge gegen die Anziehungskraft der Großstädte bzw. Ballungsräume behaupten. Über diese komplexe Thematik diskutierten der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU zur Bundestagswahl, Generalsekretär Patrick Schnieder, und die Wahlkreisabgeordnete Mechtild Heil gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern. Themen wie der Breitbandausbau, der Lückenschluss der Bundesautobahn 1 und die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen wurden hierbei ausführlich angesprochen. Die beiden Bundestagsabgeordneten bekräftigten, dass der Lückenschluss der Bundesautobahn 1 im Bereich der Landkreise Ahrweiler, Mayen-Koblenz und Vulkaneifel ein vordringliches Infrastrukturprojekt des Bundes ist. Hinsichtlich der Entwicklung der ländlichen Räume hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in der vergangenen Legislaturperiode einen Zehn-Punkte-Plan als Zukunftsstrategie vorgestellt, um dem Ziel und der Aufgabe Rechnung zu tragen, die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen zu fördern.

Pressemitteilung der CDU Brohltal

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Kommentare
21.09.2017 16:13 Uhr
juergen mueller schrieb:

Die angeführte komplexe Thematik ist ein alter Hut, über den schon lange geredet (aber nur geredet) wird und bei der weder von Kommunal-, Landes- oder Bundespolitik etwas zu hören ist.
Doch, Verzeihung, VOR Wahlen natürlich, aber nur VOR, gell, Frau Heil/Herr Schnieder?
Landflucht ist KEIN kurzfristig auftretendes Phänomen, sondern die Folge einer jahrzehntelang einseitigen, politisch und wirtschaftlichen Denkungsweise.
Diese abstrusen sogen. Punktepläne der Politik für etwas, was man vorher kaputt gemacht und dann wieder "fördern" will, sind eine Farce.
Sind wir hier im Kindergarten? Zuerst kaputtmachen und dann wieder reparieren?
Das sind politische Sandkastenspiele ohne Wahrheitsgehalt.
Wer hat denn die Bezeichnung SCHWARMSTÄDTE erst erfunden u. wer fördert diese noch?
Wer hat die Nah- u. Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum fast zum Erliegen gebracht?
Wer ist sich KEINER Schuld hierfür bewusst?
Richtich - DIE POLITIK war`s u. was macht se? NIX.



20.09.2017 19:45 Uhr
Michael Daum schrieb:

Eine wichtige Info fehlt in diesem Beitrag: Wie viele interessierte Bürger haben denn an der Veranstaltung teilgenommen?



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Kommentare
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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