SPD-Landtagsfraktion im Austausch mit dem Bethel-Hotel zum Weinberg
Information und Austausch vor Ort
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die SPD-Landtagsfraktion setzt ihre Reihe #FraktionimAhrtal fort. Der Arbeitskreis Familie/Jugend/Integration/Verbraucherschutz besuchte das inklusive Bethel-Hotel zum Weinberg, um sich mit ihm vor Ort über das innovative Projekt und über die Folgen der Flut sowie den Wiederaufbau auszutauschen.
Geschäftsführer Kay Andresen und Geschäftsführerin Heike Pelzer informierten die Arbeitsgruppe über den Entstehungsprozess und den Werdegang des Hotels. Das Bethel-Hotel zum Weinberg wurde im Februar 2022 eröffnet und kann als Inklusionsbetrieb insgesamt neun Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz bieten. Momentan sind drei Menschen mit Beeinträchtigungen vor Ort eingestellt, dies soll sukzessive erweitert werden. Das Hotel ist bereits jetzt gut ausgelastet und bezieht regionale Akteure und Planer aus der Region mit ein. Es verfügt darüber hinaus über eine eigene Solaranlage, um Energie für die Warmwasserversorgung zu erzeugen; Baustoffe aus der Region wurden zum Bau genutzt. Damit ist das Angebot vor Ort regional bezogen und nachhaltig. Neben der Miteinbeziehung von Menschen mit Behinderung verfügt das Hotel auch über speziell eingerichtete Zimmer für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, Hörbeeinträchtigung, motorisch eingeschränkten oder pflegebedürftigen Menschen. Es gehören modern ausgestattete Tagungsräume zum Angebot des komplett barrierefreien Hotels.
Die SPD-Fraktion zeigt sich begeistert von der Konzeption und Umsetzung und kommt dabei mit einem Beschäftigten vor Ort ins Gespräch, der begeistert von seiner Arbeit und seiner neuen Wirkungsstätte berichtet. „Dies ist ein außerordentlich innovatives Projekt, das durch seinen inklusiven Charakter tatsächlich alle Menschen willkommen heißt und niemanden ausschließt. Es ist ein Leuchtturmprojekt für den Tourismus im von der Flut so betroffenen Ahrtal“, betont die Landtagsabgeordnete Susanne Müller.
Während der Flut war der Inklusions-Betrieb Versorgungspunkt und Unterkunft für Betroffene. Noch jetzt werden Räume und Zimmer zur Verfügung gestellt, um vor Ort zu helfen und zu unterstützen. „Es zeigt sich, wie groß die Solidarität der Menschen in der Region ist“ so stellen die beiden Arbeitskreise abschließend fest. Kay Andresen berichtet, dass dies nicht das einzige Projekt dieser Art bleiben wird. Somit entstehen tatsächlich neue Formen des Lebens, Wohnens, gemeinsamen Arbeitens, die für die Region Modellcharakter hat. Dies wird die SPD-Fraktion gern in der Region begleiten und mit den Akteuren vor Ort im Dialog bleiben.
Pressemitteilung
Büro Susanne Müller, MdL(SPD)
