Kombi-Neubau in Odendorf
„Informationsmangel führt zu Missmut“
Swisttal. Mangelnde Informationspolitik der Rathaus-Spitze zum Kombi-Neubauprojekt für Grundschule und Dorfsaal in Odendorf führt nun zu Missmut in der Bevölkerung. Dies zeigte sich unter anderem in der Einwohnerfragestunde der letzten Ratssitzung. „Dies wäre wohl vermeidbar gewesen, wenn man, wie von uns gefordert, frühzeitig unmittelbar an die Bevölkerung und vor allem die direkten Anwohnerinnen und –anwohner herangetreten wäre. Statt der von uns geforderten Informationsveranstaltung wollte man das Thema nur beim ISEK-Forum ansprechen. Im Rathaus dachte man fälschlicherweise, damit sei der Öffentlichkeitsbeteiligung genüge getan. Wie sich zeigte, nicht der passende und ausreichende Rahmen“, kritisieren die SPD-Ratsmitglieder Gisela Hein und Paul Adams. „Auch die auf Drängen der Anwohner ausgesprochene Einladung zu einem als Beruhigung gedachten Gespräch im Rathaus Anfang März ist nicht ausreichend! Daher fordern wir erneut und eindringlich, dass die Fragen der Bevölkerung und vor allem der Anlieger beantwortet werden und die Planung so gestaltet wird, dass Konflikte vermieden werden.“ Als „innovativ und nachhaltig“ hatte die SPD-Fraktion das Projekt, in dem auf dem Gelände der Grundschule am Zehnthof Schule, Gymnastikhalle sowie der Dorfsaal kombiniert werden sollen begrüßt, aber frühzeitig eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung gefordert. Der Dorfsaal bliebe, wie vom Ortsausschuss und der SPD gefordert, mitten im Dorf und würde mit einer zeitgemäßen Bühnen- und Veranstaltungstechnik ausgestattet. Er wäre unterteilbar und böte je nach Veranstaltungsart zwischen 200 und 500 Personen Platz. Es entstehe eine Schule auf dem technisch und energetisch neuesten Stand, die steigende Schülerzahlen und den Ausbau der Ganztagsbetreuung berücksichtigt. Außerdem seien die Aussichten auf eine Landesförderung bei einem solchen Kombi-Projekt deutlich größer als bei Einzellösungen, was den Gemeindehaushalt erheblich schone.Pressemitteilung
SPD Swisttal
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