Politik | 21.12.2016

Kommunaler Aktionsplan von Stadt und Kreis in Berlin geehrt

Inklusion aktiv vorantreiben

Eva-Mareike Veit, Sozialplanerin KV MYK, erster Kreisbeigeordneter Nauroth, Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein und Anne Schnütgen, Sozialplanerin Stadt Koblenz (v.l.).privat

Koblenz. Gabriele Lösekrug-Möller, parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hat dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz eine Anerkennungsurkunde für den gemeinsamen kommunalen Aktionsplan verliehen. Diese Urkunde wird jedes Jahr an Menschen und Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise mit den Themen Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonvention beschäftigen und die Umsetzung vorantreiben. Neben dem Landkreis und der Stadt wurden auch der Aktionsplan des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. und der Aktionsplan der Stadt Bingen mit einer Anerkennungsurkunde gewürdigt. Staatssekretärin Lösekrug-Möller bedankte sich für das Engagement und Geduld, die in den Aktionsplan für die Region Mayen-Koblenz und Koblenz investiert wurde und nimmt das Versprechen ab, dass die Umsetzung der UN-BRK auch weiterhin mit viel Energie und Einfallsreichtum verfolgt wird. Der Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz haben sich zu dem wichtigen Thema Teilhabe behinderter Menschen schon vor vielen Jahren in gemeinsamer Verantwortung auf den Weg gemacht. Zunächst wurde eine gemeinsame kommunale Teilhabeplanung für Menschen mit körperlichen und / oder geistigen Behinderungen erstellt. Daraus ist dann in der Folge der gemeinsame kommunale Aktionsplan entstanden. „Es freut mich sehr, dass das Engagement aller Beteiligten auch in Berlin gesehen und so auf besondere Weise geehrt wird“, sagt Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Der erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth ergänzt: „Diese Anerkennung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ein kommunaler Aktionsplan ist wichtig, denn Inklusion findet vor Ort in Kommunen statt. Dort, wo die Menschen leben und arbeiten.“ Der Aktionsplan des Landkreises Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Region fördern und sicherstellen. Er wurde in sieben Sitzungen durch eine Arbeitsgruppe von Fachleuten und Betroffenen erstellt. Er beinhaltet 50 Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK. Der Aktionsplan ist auf den Internetseiten der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz veröffentlicht (www.kvmyk.de, www.koblenz.de). Die Preisverleihung fand am Rande der Inklusionstage des Bundesministeriums in Berlin statt, einem Netzwerktreffen unter dem Thema „Kommunale Aktionspläne“. In diesem Jahr nahmen über 40 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bundesressorts, Ländern, Kreisen und Städten, Vertreter aus Verbänden und Einrichtungen, sowie Sozialplaner teil. Es dient dem Austausch der Menschen, die mit dem Verfassen und der Umsetzung von Aktionsplänen und der UN-BRK beschäftigt sind.

Pressemitteilung

der Stadt Koblenz

Eva-Mareike Veit, Sozialplanerin KV MYK, erster Kreisbeigeordneter Nauroth, Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein und Anne Schnütgen, Sozialplanerin Stadt Koblenz (v.l.).Foto: privat

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