Politik | 01.07.2015

Rhein-Sieg-Kreis

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

(v.l.): Jürgen Schweitzer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks an Rhein und Sieg, Hermann Allroggen, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Marcus Lübken, Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, Antje Dinstühler, Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis.privat

Rhein-Sieg-Kreis. „Ich möchte arbeiten.“ Ein Satz, den alle diejenigen kennen, die Flüchtlinge betreuen und unterstützen. Doch wie kann das gelingen? Der Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt hängt vor allem vom aufenthaltsrechtlichen Status und von der Dauer des bisherigen Aufenthalts in Deutschland ab.

Zu einer Veranstaltung mit Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen und über Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik für Flüchtlinge hatten der Rhein-Sieg-Kreis - Kommunales Integrationszentrum - in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk an Sieg und Rhein eingeladen. Mehr als dreißig haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Integrationsarbeit kamen ins Rathaus nach Sankt Augustin. Nach einem Grußwort durch Marcus Lübken, Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, machte Hermann Allroggen, Dezernent für Soziales und Gesundheit des Rhein-Sieg-Kreises, deutlich, warum der Kreis diese Informationsveranstaltung initiiert hatte: „Der Rhein-Sieg-Kreis nimmt die Menschen, die hier ihre neue Heimat suchen, mit offenen Armen auf und will, dass sie sich schnell hier einleben.

Dazu sind - neben anderem - Deutschkenntnisse nötig. Gleichermaßen bedarf es reeller Chancen, um mit den eigenen Fähigkeiten in Ausbildung und Arbeit zu finden und dadurch eigenständig die Existenz sichern zu können. Das ist gut für das eigene Selbstwertgefühl, aber auch im Interesse der Gesellschaft. Dazu wollen wir beitragen.“ Vertreterinnen und Vertreter des Diakonischen Werks an Sieg und Rhein, des Amtes für Ausländerangelegenheiten des Rhein-Sieg-Kreises und der Agentur für Arbeit brachten die Teilnehmer auf den aktuellen Stand zur Situation der Flüchtlinge vor Ort sowie zu den Möglichkeiten und Instrumenten, um ihnen eine persönliche und berufliche Perspektive bieten zu können. „Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist eine Aufgabe, die alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellt. Hier ist eine gute Netzwerkarbeit Voraussetzung“, waren sich Hermann Allroggen und Jürgen Schweitzer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks an Sieg und Rhein, im Resümee einig. Diese Veranstaltung richtete sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit in den Städten Siegburg, Sankt Augustin, Troisdorf, Niederkassel und Lohmar. Für interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in den weiteren Städten und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis wird es nach den Sommerferien 2015 zwei Termine geben.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

(v.l.): Jürgen Schweitzer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks an Rhein und Sieg, Hermann Allroggen, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Marcus Lübken, Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, Antje Dinstühler, Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg-Kreis.Foto: privat

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