Politik | 28.03.2018

Stadt Meckenheim und Kooperationspartner RheinFlanke unterzeichneten einen neuen Vertrag

Integrationshelfer Heiko Leubecher setzt seine erfolgreiche Arbeit fort

Sie unterzeichneten den Vertrag (sitzend von links): Bürgermeister Bert Spilles, der Erste Beigeordnete Holger Jung und der Geschäftsführer der RheinFlanke, Sebastian Koerber. Joachim Neienhuis-Wibel, Leiter Fachbereich Soziales, Migration und Integration, freut sich gemeinsam mit dem Integrationshelfer Heiko Leubecher (hinten von links) über die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.Stadt Meckenheim

Meckenheim. Der Begleitung und Integration geflüchteter Menschen nimmt sich Heiko Leubecher erfolgreich an. Seit knapp zwei Jahren ist er als Integrationshelfer der Stadt Meckenheim an der Schnittstelle von Geflüchteten, ehrenamtlichen Helfern und Verwaltung im Einsatz. Um dieses wichtige Engagement fortzuführen, haben die Stadt Meckenheim und Kooperationspartner RheinFlanke vorzeitig einen Vertrag für die Dauer von weiteren drei Jahren unterzeichnet. Vorangegangen war am 6. Dezember des vergangenen Jahres ein entsprechender Beschluss des Rats der Stadt Meckenheim. Die neue Vereinbarung führt den Ursprungsvertrag vom 3. Mai 2016 fort, beginnt am 15. Mai 2018 und endet am 31. Mai 2021.

„Wir haben in Meckenheim die Rahmenbedingungen geschaffen und mit Heiko Leubecher die richtige Person“, sagte Bürgermeister Bert Spilles. Im Beisein von Holger Jung, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, Joachim Neienhuis-Wibel, Fachbereichsleiter Soziales, Migration und Integration, Sebastian Koerber, Geschäftsführer der RheinFlanke, und Integrationshelfer Heiko Leubecher verwies der Bürgermeister auf die Schlüssel für eine erfolgreiche Integration: eine offene Gesellschaft, Interesse bei den Zuwanderern und das Verantwortungsbewusstsein bei Politik und Wirtschaft.

Sebastian Koerber nannte Meckenheim einen Vorreiter, war die Apfelstadt doch die erste Kommune im Rhein-Sieg-Kreis, die mit der RheinFlanke eine Partnerschaft eingegangen ist. Vor dem Hintergrund, dass die Flüchtlingsarbeit in der Öffentlichkeit nicht mehr so präsent sei wie noch vor wenigen Jahren, sei die Vertragsunterzeichnung bemerkenswert. „Unsere kontinuierliche Zusammenarbeit wird nachhaltig fortgeschrieben“, merkte Koerber an. Das Beibehalten dieser langfristigen Linie sei wichtig.

Heiko Leubecher freut sich auf drei weitere Jahre in Meckenheim, „in denen ich Menschen weiter begleiten und unterstützen kann, Meckenheimer zu werden.“ Der Integrationshelfer ging näher auf erste sichtbare Erfolge ein. Das Erlernen der deutschen Sprache schreitet voran. Einige Flüchtlinge haben sich Vereinen angeschlossen, sind in Arbeit und werden vielfach schon Teil dieser Gesellschaft. „An den Schulen kommen die Kinder schnell in die Regelklassen“, ergänzte Holger Jung. Von anfangs drei internationalen Vorbereitungsklassen ist der Bedarf auf nunmehr eine Klasse gesunken.

Rückblickend zog der Erste Beigeordnete ein positives Fazit: „Wir haben die erste Hochphase 2015/2016 gut gemeistert.“ Damals hätten 450 Personen untergebracht werden müssen. „Jetzt sind es 350 Personen, um die wir uns kümmern.“

Dem Integrationshelfer kommt dabei eine große Bedeutung zu. Über die RheinFlanke ist Leubecher bei der Stadt Meckenheim im Fachbereich Soziales, Migration und Integration eingestellt. Er fungiert als direkter Ansprechpartner und Koordinator für alle Geflüchteten und Ehrenamtlichen. Der Netzwerkausbau auf kommunaler und kreisweiter Ebene gehört ebenso zum Tätigkeitsfeld des Integrationshelfers wie die Kooperation mit der Kinder- und Jugendarbeit, die Vermittlung von Praktika und Arbeit sowie die Vermittlung und Ausführung von Sportprogrammen. Auch integrative Projekte wie das Begegnungsfest im vergangenen Sommer oder das sozialpädagogische Programm für die Internationale Vorbereitungsklasse (IVK) fallen in seinen Verantwortungsbereich.

Zudem betreut Heiko Leubecher die städtischen Unterkünfte sowie angemietete Wohnungen, hilft bei Vermittlung und Suche nach privatem Wohnraum und forciert die Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

„Es ist schön, den Geflüchteten weiter helfen zu können und zu sehen, wie die Integration in den verschiedenen Bereichen voranschreitet“, machte der Integrationshelfer unter anderem auf den „Tag der Kulturen“ am 16. Juni, an dem sich die Arbeitsgemeinschaft Migration und Integration beteiligt, aufmerksam. „Nachdem sich viele geflüchtete Menschen in Meckenheim wohl fühlen und die Sprache gut gelernt haben, wird in den kommenden Jahren der Schwerpunkt meiner Arbeit auf der Integration in den Arbeitsmarkt und auf der gesellschaftlichen Teilhabe liegen“, weiß Heiko Leubecher um die große Bedeutung seiner Tätigkeit in den nächsten drei Jahren.

Denen schaut Joachim Neienhuis-Wibel optimistisch entgegen. Denn „die Arbeit klappt ganz hervorragend“, erklärte der Fachbereichsleiter Soziales, Migration und Integration im Rahmen der Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt Meckenheim und RheinFlanke.

Pressemitteilung

der Stadt Meckenheim

Sie unterzeichneten den Vertrag (sitzend von links): Bürgermeister Bert Spilles, der Erste Beigeordnete Holger Jung und der Geschäftsführer der RheinFlanke, Sebastian Koerber. Joachim Neienhuis-Wibel, Leiter Fachbereich Soziales, Migration und Integration, freut sich gemeinsam mit dem Integrationshelfer Heiko Leubecher (hinten von links) über die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.Foto: Stadt Meckenheim

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