Politik | 24.03.2025

Kreisausschuss tagte mit zwei weiteren Ausschüssen

Jahresprogramm der wfg vorgestellt

Westerwaldkreis. Gemeinsam mit dem Ausschuss für Bauen, Umwelt, Energie und Klimaschutz (ABUEK) startete der Kreisausschuss in den öffentlichen Teil seiner Sitzung. Unter anderem stimmten die beiden Gremien über einen Erbbaupachtvertrag mit der Verbandsgemeinde (VG) Höhr-Grenzhausen zur Errichtung eines Lehrschwimmbeckens im dortigen Schulzentrum ab. Das Schwimmbadbedarfskonzept aus dem Jahr 2024 stellte fest, dass bei den Schulen vor allem ein Gürtel von der VG Höhr-Grenzhausen über die VG Wirges bis hin zur VG Montabaur von Engpässen an Schwimmbadzeiten betroffen ist. Daraufhin bot die Else-Schütz-Stiftung der VG Höhr-Grenzhausen an, den Bau eines Lehrschwimmbeckens zu finanzieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Folgekosten von der VG getragen werden und das Schwimmbad nicht als öffentliches Hallenbad betrieben wird. Ein Standort innerhalb des Schulzentrums wäre insofern sinnvoll. Hier verfügt der Westerwaldkreis über ein geeignetes Grundstück. Sowohl der ABUEK als auch der Kreisausschuss entschieden einstimmig, dem Kreistag zu empfehlen, mit der VG Höhr-Grenzhausen einen Erbbaupachtvertrag über 50 Jahre für ein noch zu vermessendes Teilstück abzuschließen.

Das Jahresprogramm der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) sowie der Wirtschaftsplan 2025 beschäftigte neben dem Kreisausschuss auch den Ausschuss für Verkehr und Wirtschaft (AVW), der zu diesem Sitzungsteil hinzukam. Als Dienstleister für die Westerwälder Wirtschaft hat die wfg zwei Kernaufgaben. Das ist zum einen, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen und zum anderen, ein aktives Standortmarketing zu betreiben. Darüber hinaus leistet die wfg mit verschiedenen etablierten Veranstaltungsformaten eine rege Netzwerkarbeit, die sich auch im Jahresprogramm wiederfindet. Das sahen der AVW sowie der Kreisausschuss ebenso und stimmten dem Jahresprogramm und dem Wirtschaftsplan einstimmig zu.

Im nachfolgenden Teil der Sitzung stimmte der Kreisausschuss einstimmig einer geplanten Containerlösung an der Rettungswache in Altenkirchen und einer damit einhergehenden Zuwendung des Westerwaldkreises zu. Die dauerhafte Containerlösung ist notwendig, da bereits jetzt schon die räumlichen Kapazitäten der Rettungswache in Altenkirchen an ihre Grenzen stoßen. Vor dem Hintergrund der Schließung des dortigen Krankenhauses wurde bereits vor einem Jahr ein zusätzlicher Tag-Rettungswagen installiert. Ab September 2025 soll dieser rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dafür werden unter anderem weitere Ruheräume benötigt. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises ist die zuständige Rettungsdienstbehörde für den Rettungsdienstbereich Montabaur, der die Landkreise Altenkirchen und Neuwied, den Rhein-Lahn-Kreis sowie den Westerwaldkreis umfasst. Nach dem Rettungsdienstgesetz Rheinland-Pfalz geben die Landkreise anteilig gemäß ihrer Einwohnerzahl Zuwendungen in Höhe von insgesamt 75 % der Baukosten. Die restlichen 25 % werden von der Rettungsdienstorganisation, in diesem Fall dem DRK Kreisverband Altenkirchen, erbracht.

Pressemitteilung des

Westerwaldkreises

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