Grundstein für neues Rathaus in Meckenheim gelegt - Verwaltungszentrale soll auch „Haus der Bürgerschaft“ sein
Jahrhundertprojekt soll in acht Wochen Richtfest feiern
Meckenheim. Groß war die Freude, als Bürgermeister Bert Spilles im provisorischen Festzelt auf der Großbaustelle am Siebengebirgsring in Meckenheim so ziemlich jeden begrüßen konnte, der in der Stadt Rang und Namen hat. Ging es doch darum, den „Grundstein“ für das neue Rathaus sowie die neue Jungholzhalle zu legen. Der Stadtchef zitierte in seiner Ansprache sogar Konfuzius, der einmal formuliert habe, dass auch der weiteste Weg mit dem ersten Schritt beginne. Diese Schritte liegen bereits weit zurück, denn das Thema „Zentrales Rathaus“ beschäftigt nicht nur die Verwaltung seit vielen Jahren. Aber dies ist natürlich auch dem Wachstum der Stadt zu verdanken, denn Meckenheim hat sich in den letzten 50 Jahren von einem doch eher etwas größeren Dorf mit 5000 Einwohnern zu einer mittleren Stadt mit über 26.000 Einwohner entwickelt, genau genommen sind es sogar 26489 Bewohner. Das bisherige Rathaus ist dazu im wahrsten Sinne des Wortes in die Jahre gekommen und auch dem flüchtigen Besucher entgeht spätestens bei einem Besuch der sanitären Anlagen der Renovierungsstau des Gebäudes nicht mehr. Hinzu kommt die doch sehr beengte Ausstattung vieler Arbeitsräume, von energetischer Sanierung und einem offenen Charakter des Hauses gar nicht erst zu sprechen. Daher hat die Gemeindeprüfanstalt NRW in ihrem Prüfbericht 2009 empfohlen, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse zu erstellen. Gesagt, getan - der Rat stimmte dem Projekt zu und damit ging es an die Realisierung. Bürgermeister Bert Spilles dankte dem Kreis und hier besonders Landrat Sebastian Schuster als Chef der Kommunalaufsicht für die stets offenen Gespräche und Unterstützung.
„Haus der Bürgerschaft“
Das neue Rathaus soll vor allem ein „Haus der Bürgerschaft“ sein und das ist mehr als eine Verwaltungszentrale, es soll auch das Herzstück der politischen Kommune sein und da dürften sich vor allem die Fraktionen drüber freuen, die heute ihre Sitzungen in diversen Klassenräumen abhalten müssen, auf doch nicht so ganz ergonomisch geformten Sitzen. Aber auch für die Bürger wird es im neuen Rathaus eine zentrale Informationsstelle mit einem modernen Bürgerservice im Foyer geben und besonders publikumsintensive Fachbereiche werden im Erdgeschoss bzw. im ersten Obergeschoss untergebracht. Dies alles natürlich auch barrierefrei. Durch den gleichzeitigen Neubau der Jungholzhalle erhält die Stadt zudem ein modernes Veranstaltungsgebäude, das flexibel für Veranstaltungen von bis zu 800 Besuchern genutzt werden kann. Auch diese Halle soll im besten Sinne des Wortes eine „Halle für alle“ sein und man darf sich heute bereits auf die Karnevalsveranstaltungen im Winter 2017 freuen, wenn dort der neue Prinz proklamiert werden wird.
Moderne Bauweise ermöglicht zeitiges Richtfest
Der Firma Goldbeck-West GmbH, die den neuen Gebäudekomplex im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft realisiert und das Objekt fertig bauen wird, dankte Bürgermeister Bert Spilles. Und die Firmen-Vertreter lehnten sich dann auch recht weit aus dem Fenster und kündigten an, dass wahrscheinlich bereits in rund acht Wochen Richtfest gefeiert werden kann. Hintergrund ist die moderne Bauweise, denn die Bodenplatte und das Fundament sind bereits gegossen und in den nächsten Tagen wird ein Kran mit einer Traglast von 100 Tonnen auf die Baustelle gebracht werden. Die einzelnen Bauteile werden in der Fabrik des Bauunternehmens in Hamm gefertigt, mit dem Lkw zur Baustelle gebracht und dann mittels eines Krans zusammenmontiert. Das sorgte für eine hohe Qualität und eine rasche Bauweise. Natürlich bleibt dann immer noch viel zu tun, aber Bert Spilles und auch die Mitarbeiter des Rathauses sind sehr optimistisch, dass im kommenden Jahr die Umzugswagen rollen können.
Einen musikalischen Part zur Unterhaltung gestalteten die Musikschüler und Geschwister Johannes, Jakobus und Sophia Solibieda von der Musikschule der VHS Rheinbach-Meckenheim-Swisttal.
Grundstein gelegt
Dann ging es raus auf die Baustelle und die Mitarbeiter der Stadt hatten einen Tisch präpariert, wo eine Zeitkapsel gefüllt werden sollte. Diese enthielt ein Säckchen mit Euro-Münzen, dazu die aktuelle Fünf-Euro Münze, einen Satz Baupläne des Rathauses und der Jungholzhalle, den Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom 23. November 2011 zum Neubau des Rathauses, die Rede von Bürgermeister Bert Spilles zur Grundsteinlegung, zwei Tageszeitungen und die Urkunde der Grundsteinlegung. Gemeinsam mit Landrat Sebastian Schuster füllte Bürgermeister Bert Spilles die Zeitkapsel und legte diese anschließend in die vorgesehene Öffnung. Gemeinsam mit den Architekten nahmen Bert Spilles und Sebastian Schuster dann symbolisch drei Hammerschläge vor und besiegelten damit die Grundsteinlegung. Der Grundstein selber wird jedoch nach Fertigstellung im neuen Rathaus gut sichtbar sein, wie die Architekten des Gebäudes betonten. STF
Das Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Bürgermeister Bert Spilles bei seiner Eröffnungsrede, im Hintergrund die Musiker der VHS.
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