Vertreter der CDU informierten sich vor Ort in Heimbach-Weis
Jan Einig: „Wertvolle Arbeit des SSV nachhaltig unterstützen“
CDU-Fraktion will Grundlagen für Kunstrasen-Anlage im Stadtteil zügig erarbeitet wissen
Heimbach-Weis. Gemeinsam mit Bürgermeister Jan Einig, dem 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach und Ortsvorsteher Michael Kahn hat sich die CDU-Stadtratsfraktion mit den Heimbach-Weiser Ratsmitgliedern Ruth Köfer, Pascal Badziong und Markus Blank sowie Fraktionschef Martin Hahn mit Vertretern des SSV Heimbach-Weis über die Situation rund um die in die Jahre gekommene Hartplatz-Anlage informiert. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass die Sportstätteninfrastruktur in der Stadt Neuwied auch nach der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes in Engers erheblich hinter den Entwicklungen im Kreis Neuwied hinterherhinkt. „In jeder Verbandsgemeinde des Landkreises sind in den letzten Jahren moderne Sportanlagen entstanden, nur in der Stadt Neuwied haben wir einen erheblichen Nachholbedarf“, ist Achim Hallerbach der Auffassung, dass die Stadt jetzt „am Zug ist, Anträge für die Bezuschussung von Maßnahmen im Stadtgebiet auf den Weg Richtung Kreis zu bringen.“ Martin Reuschenbach und Marco Kappelmaier vom SSV Heimbach-Weis machten in diesem Zusammenhang deutlich, dass der SSV mehr als 250 Kinder und Jugendliche mit mehr als 30 ehrenamtlichen Trainern und Betreuern im Spielbetrieb hat und fast täglich an die Grenze des Machbaren stoße, was die Logistik und die Trainings- und Spielmöglichkeiten betrifft. Neben den Sportplätzen in Gladbach und Block weichen die SSV-ler auch auf den Platz des Berufsbildungswerks aus. „Zudem haben wir einen klaren Wettbewerbsnachteil gegenüber den Vereinen aus der Region, die über moderne Kunstrasensportanlagen verfügen, die wir auf Dauer trotz unserer qualitativ hervorragenden Arbeit nicht mehr wettmachen können“, machte Reuschenbach deutlich, dass es für Eltern und Kinder heute auch um eine moderne Infrastruktur vor Ort geht.
„Sportvereine spielen eine entscheidende soziale Rolle“
Genau das ist der Punkt, an dem Bürgermeister Jan Einig ansetzen will: „Mit dem Beschluss des Stadtrates, in den nächsten beiden Jahren zwei weitere Kunstrasenplätze in Neuwied zu schaffen, haben wir erst einmal Weichen in die richtige Richtung gestellt, die wir jetzt mutig und zügig umsetzen werden.“ Für Einig ist klar, dass „unsere Sportvereine eine ganz entscheidende soziale und gesellschaftspolitische Rolle in unserer Stadt spielen, die wir nicht genug wertschätzen können. Und das alles auf ehrenamtlicher Basis. Umso wichtiger ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Arbeit nachhaltig fördern und unterstützen.“ Dafür werde er sich mit aller Energie einsetzen und versuchen, gemeinsam mit den politischen Vertretern in der Stadt „über alle Parteigrenzen hinweg Lösungen zu erarbeiten, die belastbare und realistische Perspektiven bieten.“ Und dazu gehört für Einig und CDU-Fraktionschef Martin Hahn „natürlich auch der Bau einer modernen Sportanlage im Stadtteil Heimbach-Weis, die wir jedenfalls als dringend notwendig erachten.“
Pressemitteilung des
CDU-Stadtverbands Neuwied
