Politik | 30.10.2019

Gemeinderat Wachtberg sorgt vor

Jedes Jahr sollen 2,4 Mio. Euro in Abwasserbeseitigung investiert werden

Abwasserbeseitigungskonzept für die Jahre 2020 bis 2025 wurde einstimmig verabschiedet – Katharina Hark wird neue Vorständin der Gemeindewerke

Wachtberg. Einstimmig verabschiedete der Wachtberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung das Abwasserbeseitigungskonzept für die Jahre 2020 bis 2025. Darin wird unter anderem festgelegt, welche Maßnahmen in den kommenden fünf Jahren erforderlich sind, um die Abwasserbeseitigung in der Gemeinde sicherzustellen. Insgesamt sollen in diesem Zeitraum knapp 15,8 Millionen Euro investiert werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Investitionssumme von 2,4 Millionen Euro entspricht. 150.000 Euro seien für nötige Reparaturen eingeplant, berichtete Volker Strehl, der Vorstand der Wachtberger Gemeindewerke. Er geht übrigens im Februar kommenden Jahres in den Ruhestand, einstimmig wählte der Gemeinderat deshalb Katharina Hark zu seiner Nachfolgerin ab dem 14. Februar 2020. Sie wird mit einem Fünfjahresvertrag bis 2025 ausgestattet.

Von den 20.918 Einwohnern der Gemeinde Wachtberg leiten 20.749 ihr Abwasser in die öffentliche Kanalisation ein. Dies entspricht einem Anschlussgrad von 99,19 Prozent, so Strehl. Der Schwerpunkt der Investitionen in diesem Konzept soll bei den Sanierungsmaßnahmen im baulichen wie im hydraulischen Bereich liegen. Grundlage dieser Sanierungsmaßnahmen seien die auf der Grundlage der optischen Untersuchungen erarbeiteten Zustandsbewertungen der Netze.

Im investiven Bereich gehe man in der Regel von einer jährlichen Investitionssumme von etwa 2,4 Millionen Euro aus. „Dies entspricht ungefähr der Größenordnung der jährlich erwirtschafteten Abschreibungen“, erläuterte Strehl weiter. Der Reparaturanteil werde im Abwasserbeseitigungskonzept ebenfalls dargestellt und soll so festgelegt werden, dass es keine negativen Auswirkungen für die Gebührenhöhe gibt. Im Zuge einer Mehrspartenstrategie sollen die anstehenden Maßnahmen darüber hinaus den Versorgungsträgern, insbesondere der enewa GmbH, jeweils jährlich aktualisiert zur Kenntnis gegeben werden, damit eine Koordination mit deren Baumaßnahmen erfolgen könne. Außerdem gebe es eine regelmäßige Abstimmung mit dem Straßenausbauprogramm der Gemeinde.

JOST

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag
Rund ums Haus
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Zukunft trifft Tradition KW 26
Empfohlene Artikel
Die Straße „Am Gartenschwimmbad“ wird für 2,1 Millionen Euro fit für den Verkehr zum Are-Gymnasium und zum neuen Hallen- und Freizeitbad gemacht.  Foto: GS
254

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Rat der Kreisstadt hat die Vorplanung zur flutbedingten Wiederherstellung der Straße „Am Gartenschwimmbad“ freigegeben und die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) mit der weiteren Umsetzung beauftragt. Bestandteil der Maßnahme ist die Wiederherstellung der Verkehrsanlagen einschließlich einzelner Entwässerungseinrichtungen.

Weiterlesen

: Blick auf den trockengelegten Mühlenteich mit dem Mühlrad am Herderweg.  Foto: GS
69

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kein Stadtrat in Bad Neuenahr-Ahrweiler ohne das Thema Wiederaufbau. So wurde in der jüngsten Sitzung am Montagabend erneut die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) einstimmig mit entsprechenden Maßnahmen beauftragt. Ein Blick in die Details.

Weiterlesen

Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
201

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
5086

Am heutigen Vormittag war es zu Stromausfällen in den Stadtteilen Kesselheim, Neuendorf und Wallersheim gekommen

27.06.: Nach Stromausfall in Koblenz: Energieversorgung in allen betroffenen Stadtteilen wiederhergestellt

Koblenz. Nachdem am heutigen Vormittag der Strom in den Koblenzer Stadtteilen Kesselheim, Neuendorf und Wallersheim ausgefallen war, konnte die Energieversorgung nach Angaben der Feuerwehr Koblenz zwischenzeitlich in allen Gebieten durch den zuständigen Energieversorger wiederhergestellt werden. Eine Ursache für den Stromausfall ist bislang nicht bekannt. BA

Weiterlesen