Politik | 20.04.2023

AfD-Fraktion Koblenz

Joachim Paul: Illegale Migration verhindern – Wohnungsmarkt entspannen

Joachim Paul. Foto: privat

Koblenz. Vor Kurzem erschien das diesjährige sogenannte Koblenzer Wohnungsbarometer, in welchem rund 40 Fachleute jährlich ihre subjektiven Einschätzungen zum Koblenzer Wohnungsmarkt in ein Stimmungsbild einfließen lassen. Der Bericht kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Wohnungsmarkt wie bereits seit rund zehn Jahren besonders in den unteren und mittleren Preissegmenten sowohl im Bereich der Mietwohnungen als auch des Wohneigentums überwiegend als angespannt bis sehr angespannt eingeschätzt wird.

Gegenüber dem Vorjahr ist eine allenfalls leichte Verschiebung in Richtung Entspannung zu erkennen. Das markanteste Ergebnis der diesjährigen Erhebung ist der (erwartete) Stimmungswandel in Bezug auf die Einschätzung des Investitionsklimas, insbesondere für den Bau neuer Mietwohnungen. 85 Prozent der Fachleute stufen dieses gegenwärtig als schlecht bis sehr schlecht ein. Zum Vergleich: 2022 waren es nur 22 Prozent! Damit fällt das Koblenzer Barometer wieder auf die Werte zurück, die letztmals während der globalen Banken- und Finanzkrise zu konstatieren waren.

Joachim Paul, Vorsitzender der Koblenzer AfD-Ratsfraktion, erklärt dazu: „Es gibt viele komplexe Faktoren, welche die Lage des Koblenzer Wohnungsmarktes beeinflussen, wie beispielsweise die zuletzt massiv gestiegenen Bauzinsen sowie die anhaltend hohe Inflation. Es muss jedoch konstatiert werden, dass die Nachfrage nach Wohnraum vor allem aufgrund der anhaltender Auslandszuwanderung tendenziell immer weiter ansteigt. Von Ende 2016 bis Ende 2021 ist die Anzahl der in Koblenz registrierten Einwohner ohne deutsche Staatsbürgerschaft um ca. 3500 angestiegen, die meisten von ihnen kamen aus Syrien, Bulgarien und Afghanistan. Auch die etwa 2500 Ukrainer, die seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges nach Koblenz geflüchtet sind, sind mittlerweile größtenteils in Privatwohnungen untergebracht. Während es sich bei den Ukrainern tatsächlich um Kriegsflüchtlinge handelt, muss leider festgestellt werden, dass unter den Migranten aus Nahost und Nordafrika überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge sind, die vom deutschen Sozialsystem angezogen werden. Die Asylgründe erweisen sich nach sorgfältiger Prüfung daher oft genug als nicht nachvollziehbar, auch ein Blick auf die niedrigen Anerkennungsquoten belegt dies.

Die AfD-Fraktion Koblenz fordert schon seit Jahren, geltendes Recht umzusetzen und illegale Migration konsequent zu begrenzen, Pull-Faktoren, die Wirtschaftsflüchtlinge anziehen, abzubauen und abgelehnte Asylbewerber konsequent abzuschieben. Dies erweist sich vor dem Hintergrund der angespannten Wohnraumsituation als dringender und notwendiger denn je.“

Pressemitteilung der

AfD-Fraktion Koblenz

Joachim Paul. Foto: privat

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Kommentare
20.04.202312:47 Uhr
juergen mueller

Obwohl man Herrn Paul in Bezug auf sogenannte "Wirtschaftsflüchtlinge" durchaus Recht geben kann, ist die angespannte Lage am "Wohnungsmarkt" natürlich ein gefundenes Fressen, diese mit dem Lieblingsthema der AfD "Migration" zu verbinden.
Nur, wer sich an die vergangenen Jahrzehnte erinnert, wo der (soziale) Wohnungsmarkt (nicht so wie heute) ebenfalls bereits angespannt war und nichts dagegen getan wurde, der sollte sich jetzt nicht davon beeinflussen lassen, dass hier doch einmal wieder Schuldige mit Migrationshintergrund in den Vordergrund gerückt werden, was ja immer schon das Ziel der Afd-Politik war.

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