Politik | 09.09.2020, 13:36 Uhr

Bundeswehrstandort Koblenz gewinnt international an Bedeutung

Josef Oster: Generalarzt Dr. Stefan Kowitz leitet Projekt mit bereits 18 Nationen

V.li.: Inge Heinisch, Ulrich Pongs (beide BAAINBw), Josef Oster und Dr. Stefan Kowitz.Quelle: Büro von Josef Oster
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Koblenz. Koblenz ist nicht nur national mit seinen etwa 10.000 uniformierten und zivilen Kräften einer der bedeutendsten Bundeswehrstandorte Deutschlands. Auch international spielt Koblenz militärisch eine wichtige Rolle. Unter Leitung des Generalarztes und Standortältesten Dr. Stefan Kowitz hat in der Rhein-Kaserne der Schängelstadt das Projekt Multinational Medical Coordination Center (MMCC) / European Medical Command (EMC) seinen Sitz. Seit Juli vergangenen Jahres ist Dr. Stefan Kowitz als MMCC/EMC-Director für dieses internationale Projekt verantwortlich, in dem nach dem kürzlich erfolgten Beitritt Polens, Spaniens und Litauens bereits 18 Nationen organisiert sind. In einem anschaulichen Vortrag erörterte Dr. Stefan Kowitz dem Koblenzer CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Oster die Aufgaben und die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in allen Bereichen des Sanitätsdienstes. Durch die ressourcenschonende Vernetzung und Koordination werden international höchstmögliche Standards erreicht und einheitliche Strategien entwickelt, von denen die medizinische Versorgung sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich profitieren wird.

„Mich hat beeindruckt zu erfahren, dass in Koblenz vorgedacht und entwickelt wird und wie die internationalen Fäden hier zusammenführen. Mit einem starken Team von Experten entwickelt Dr. Stefan Kowitz eine international wirkungsvolle medizinische Qualität. Als Koblenzer kann man stolz auf das sein, was hier geleistet wird“, sagte Josef Oster nach dem Besuch.

Im Rahmen des Treffens mit Dr. Kowitz wurde der Bundestagsabgeordnete von Inge Heinisch und Ulrich Pongs (beide BAAINBw) über die Empfangs- und Sendeanlage GESTRA, die im Juli auf der Schmidtenhöhe aufgestellt worden ist, informiert. Ab der offiziellen Einweihung am 13. Oktober wird die Anlage vom Weltraumlagezentrum in Uedem betrieben. Auf der Schmittenhöhe werden künftig wichtige Daten über die Verteilung und Bewegung kleiner und kleinster Teilchen von Weltraumschrott erfasst, die zunehmend die Sicherheit von Satelliten gefährden. „Auch dies ist ein beeindruckendes Beispiel für die wachsende Bedeutung von Koblenz“, stellte Oster fest.

Pressemitteilung des

Büro von Josef Oster

V.li.: Inge Heinisch, Ulrich Pongs (beide BAAINBw), Josef Oster und Dr. Stefan Kowitz.Quelle: Büro von Josef Oster

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