Bundestagsabgeordneter tauscht sich mit dem Vorsitzenden Michael Fischer der Ortsgruppe Untermosel in Winningen aus
Josef Oster: Wird die Arbeit der DLRG unterschätzt?
Winningen. „Auf die DLRG, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, ist Verlass - und das nicht nur, wenn es ums Wasser geht“, sagt der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (CDU). Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der rührige Politiker neben vielen weiteren Institutionen, Unternehmen und Vereinen auch die DLRG Untermosel und tauschte sich in Winningen mit dem Vorsitzenden Michael Fischer über die wertvolle Vereinsarbeit aus.
Seit einigen Jahren leitet Michael Fischer die DLRG Untermosel, deren Wurzeln zurück bis ins Jahr 1967 reichen, als die DLRG Ortsgruppe Winningen gegründet wurde. Schwimmunterricht und die Ausbildung von Rettungsschwimmern gehören zu den zentralen Aufgaben der Ehrenamtlichen – das Betätigungsfeld des Vereins ist aber noch um einiges größer. Auch Aquafitness oder Erste-Hilfe-Kurse füllen den Wochenplan.
Darüber hinaus stehen die Aktiven für die Absicherung von Veranstaltungen parat, übernehmen die Aufsicht im Schwimmbad und helfen, wo immer Not am Mann ist. So ist das Team der DLRG Untermosel auch im Katastrophenschutz ein verlässlicher Partner. „Beachtlich, mit wie viel Herzblut und persönlichem Einsatz Michael Fischer diesen Verein leitet und wo die DLRG überall aktiv ist“, zeigte sich Josef Oster beeindruckt.
Was aber Fischer und seinen Mitstreitern immer wieder zu schaffen macht: Als freiwilliger Verein arbeitet die DLRG ohne staatliche Unterstützung und rangiert in der Wertigkeit weit unter anderen Hilfsorganisationen. Fischer findet das schade. „Es ist wichtig, dass man den Leuten, die sich in unserer Gesellschaft engagieren wollen, nicht vor den Kopf stößt und angebotene Hilfe nicht ablehnt“, berichtet der Abgeordnete. Genauso aber empfinde der Ehrenamtler die Situation häufig. „Der Einsatz der DLRG verdient an der Untermosel und darüber hinaus Dank und Wertschätzung. Deswegen nehme ich das Anliegen des Vereins gern mit nach Berlin.“
Pressemitteilung des Büro von Josef Oster
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