FWG Grafschaft zur Einwohnerbefragung Nahversorgungszentrum
Jugend einbeziehen!
Grafschafter CDU und FDP schließen Jugendliche von
Bürgerbefragung zum Nahversorgungszentrum aus
Ringen. „Wir bedauern sehr, dass sich die größte und die kleinste Fraktion im Grafschafter Rat gegen eine Beteiligung der 14- bis 16-jährigen bei der Bürgerbefragung zum Nahversorgungszentrum gestellt haben“, so Lothar Barth, Fraktionsvorsitzender der Grafschafter FWG. „Es ist wirklich zu hinterfragen, ob diese Entscheidung von Angst vor dieser Altersgruppe oder gar der Vergesslichkeit der beiden Fraktionen geprägt war.“
Die Gruppe der 14- bis 16-jährigen Einwohner sind jene, die im Ortsbezirk Ringen von der zentralen Lage der Nahversorgung profitieren, da es für sie ohne größere Probleme zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar ist. Die Eltern schätzen zudem die vorhandene soziale Kontrolle, da sich die Jugendlichen bei ihren „Alleineinkäufen“ in einem in der Regel von Ortsansässigen frequentierten Bereich bewegen. Diese Altersgruppe könnte sich bei einer Bürgerbefragung anders positionieren, als es von CDU und FDP erwünscht ist. – Klares Fazit der CDU und FDP: Altersband ausschließen! – Aber gerade jenes Altersband hatten alle politischen Gruppierungen seinerzeit in den Jugend- und Seniorenbeirat einbezogen, um auch diese Interessen bei Entscheidungen des Rates zu berücksichtigen. Hätten CDU und FDP mal in die öffentlich einsehbare Satzung des Jugend- und Seniorenbeirates geschaut, wäre es vielleicht bewusst geworden, dass man gegen bereits beschlossene Altersgrenzen votiert. – Es ist letztendlich egal ob es nun eine Phobie oder eine Amnesie war, die zur Ablehnung des FWG-Vorschlages führte, die Grafschafter FWG wird ihre Kraft einsetzen und auf der Durchsetzung des § 21 der gerade einmal ein Jahr alten Geschäftsordnung bestehen, an diese sollten sich CDU und FDP eigentlich noch erinnern können, um auch diesen ausgeschlossenen Jugendlichen eine Stimme zu geben.
Pressemitteilung
FWG Grafschaft
