Politik | 07.07.2018

Landtag beriet über begleitetes Fahren ab 16

„Jugendliche Fahrpraxis sammeln lassen!“

Andernacher Abgeordneter Marc Ruland spricht sich für eine Senkung der Altersgrenze aus

Marc Ruland. privat

Andernach. Der rheinland-pfälzische Landtag beriet in jüngster Sitzung über die Möglichkeit, Jugendlichen bereits das begleitete Autofahren ab 16 Jahren zu ermöglichen. Einen entsprechenden Antrag, der mehrheitlich angenommen wurde, brachte der Koalitionspartner FDP ein.

Dazu äußert sich der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland wie folgt: „Das begleitete Fahren mit 17 war ein voller Erfolg. Wer bereits mit 17 Jahren unter Aufsicht der Eltern erste Erfahrungen im Straßenverkehr sammelt, verursacht später nachweislich deutlich seltener Unfälle. Ein weiteres Jahr, um Fahrpraxis unter Aufsicht zu sammeln, wird daher der Verkehrssicherheit enorm zugutekommen. Daher wollen wir nun gemeinsam mit der SPD-geführten Landesregierung für das begleitete Fahren ab 16 wirken. Dieser geplante Meilenstein in der Verkehrs- und auch Jugendpolitik wird von Fachleuten der Fahrlehrerverbände und der Polizei unterstützt. Besonders in unserem ländlichen Raum ist es wichtig, dass Jugendliche sicher und erprobt am Straßenverkehr teilnehmen können.“ Für diese Forderung muss eine Einigung auf europäischer Ebene erfolgen. Deshalb forderte der rheinland-pfälzische Landtag die Bundesregierung auf, sich für entsprechendes Vorhaben, im Sinne der Verkehrssicherheit und Jugendpolitik, in der Europäischen Union stark zu machen.

Pressemitteilung des

MdL Marc Ruland (SPD)

Marc Ruland. Foto: privat

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