Sozialdemokraten trafen den Kreisjugendring zum Gedankenaustausch
„Jugendpolitik ist Zukunftspolitik“
Kreis Mayen-Koblenz. Zu einem angenehmen und fruchtbaren Austausch kamen der Kreisjugendring Mayen-Koblenz um Thomas Christ mit der Landtagskandidatin für den Wahlkreis zehn, Karin Küsel-Ferber, und dem SPD-Kreisvorsitzenden Marc Ruland zusammen. „Wir wollen mehr Jugendbeteiligung im Landkreis“, erklärten Küsel-Ferber und Ruland.
Beide kündigten an, einen entsprechenden Antrag in die Kreisgremien einzubringen, um dieses Thema wieder auf die Tagesordnung zu heben und gemeinsam mit allen Vertretern im Jugendhilfeausschuss über das Wie zu diskutieren. „Wir wollen aber nicht nur unter uns diskutieren. Wir wollen in einem breiten Beteiligungsprozess die jungen Menschen im ganzen Landkreis aufrufen, uns ihre Vorstellungen zu verraten. Wie stellt sich die Jugend selbst ihre Beteiligungschancen vor?“ Mit diesem Ansatz seien in Andernach gute Erfahrungen gemacht worden.
„Jugendpolitik ist Zukunftspolitik“, so Küsel-Ferber und Ruland. Die Ortsbürgermeisterin von Urbar setzt sich seit Jahren für gute Jugendarbeit vor Ort ein. Zum Beispiel beim örtlichen Bauspielplatz, dem Jugendtreff oder der guten Kooperation mit den Kindergärten und der Schule. Ruland wies zudem darauf hin, wie sehr sich die SPD für eine Ausweitung des Ganztagsschulangebots, des städtischen Ferienprogramms und der Schulsozialarbeit eingesetzt habe. Auch habe die SPD die Einführung der Ausbildungsplatzgarantie an der Realschule plus St. Thomas positiv begleitet und unterstützt.
Die SPD stehe für das Wahlalter ab 16 und eine lebendige Mitmach-Demokratie. „Viele Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sind eine grundlegende Voraussetzung für das Erlernen von Demokratie. Deshalb werden wir die Beteiligungsmöglichkeiten in Kitas und Schulen ausweiten“, so Küsel-Ferber und Ruland zu den Eckpunkten des Wahlprogramms der SPD Rheinland-Pfalz. Die Sozialdemokraten dankten den Mitgliedern des Kreisjugendrings für deren wichtiges und beachtliches Engagement und freuen sich auf die Fortsetzung des konstruktiven Dialogs.Pressemitteilung der
SPD Mayen-Koblenz
