Seniorenbeirat und Koblenzer Bündnis für Familie laden ein
Jung und Alt sind gemeinsam doppelt stark
Erstes Koblenzer Generationenfest in Metternich - am Mittwoch, 22. August
Metternich. Wenn es um Familienfreundlichkeit geht, denken viele Menschen zuerst an junge Eltern und ihre Kinder. Doch wer sich ein wenig intensiver mit dem Thema beschäftigt, merkt schnell, dass es in einer familienfreundlichen Stadt um viel mehr gehen muss: Zu einer Familie gehören große und kleine, alte und junge Menschen. In einer familienfreundlichen Stadt werden deshalb die Bedürfnisse aller Gruppen berücksichtigt. Wie das auch mit relativ geringem Aufwand geht, demonstrieren nun der Koblenzer Seniorenbeirat und das Koblenzer Bündnis für Familie, die gemeinsam das erste Generationenfest in Metternich organisieren. Gefeiert wird es am Mittwoch, 22. August, zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Generationenspielplatz (Trifter Weg), wo es neben Kaffee und Kuchen ein buntes Programm geben wird. Der Kinderchor der Kita Eulenhorst und die Mädchen und Jungen der Metternicher Grundschule singen für und gemeinsam mit den älteren Besucherinnen und Besuchern. Das Team des städtischen Jugendamtes bringt das Spielmobil „Kowelix Junior“ mit und organisiert Spiele aus Großmutters Zeiten, an denen nicht nur die kleinen Gäste ihren Spaß haben werden. Vor allem aber gibt es viel Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander kennenzulernen. Dass dieses Fest ausgerechnet auf einem Spielplatz gefeiert wird, ist natürlich alles andere als Zufall, verrät der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Professor Dr. Heinz-Günther Borck. „Spielplätze sind ein klassischer Ort für die Begegnung von Jung und Alt.
Denn Kinder werden nicht nur von ihren Eltern hierher begleitet, sondern auch von Omas und Opas. Außerdem treffen hier regelmäßig alteingesessene Koblenzer auf Neubürgerinnen und -bürger mit und ohne Migrationserfahrung. Die Begegnung ist also da, nun müssen wir nur noch dafür sorgen, dass all diese Menschen auch in Kontakt zueinander kommen.“ Kindern falle dies meist besonders leicht. Eltern und Großeltern müssten dagegen häufig erst lernen, sich auf ein Gespräch mit Fremden einzulassen. „Beim Generationenspielplatz ist das ohnehin gewollt. Mit unserem Fest wollen wir nun noch weitere Hürden abbauen.“
Vom „Miteinander“ profitieren wir alle!
Ähnlich sieht es Minka Bojara, Koordinatorin des Familienbündnisses, die weit über den Festtag hinaus denkt. „Das Miteinander von alten und jungen Menschen ist eine Allianz, von der alle profitieren. Die Alten erfreuen sich an den Kindern und die Kleinen lernen vom Erfahrungsschatz der Älteren. Aber es gibt auch ganz praktische Vorteile, wenn die Generationen einander unterstützen. So können etwa alte Menschen Kindern etwas vorlesen, während die Eltern einkaufen – und den betagteren Nachbarn im Gegenzug das eine oder andere mitbesorgen.“ Das Organisieren generationenübergreifender Veranstaltungen sei deshalb seit vielen Jahren fester Bestandteil der Bündnisarbeit. „Besonders freut mich, dass uns diesmal die Kooperation mit dem Seniorenbeirat gelungen ist.“
Pressemitteilung
Koblenzer Bündnisses für Familie
