VG Kaisersesch entscheidet am 10. April wer der neue Bürgermeister wird
Jung und Weber in der Stichwahl
VG Kaisersesch. Die erste Runde zur diesjährigen Wahl des Verbandsgemeindebürgermeisters für die Verbandsgemeinde Kaisersesch ist abgeschlossen. Nach Auszählung der abgegebenen Stimmen am vergangenen Sonntag, machte das Ergebnis eine Stichwahl erforderlich, die am Sonntag, den 10. April 2022 durchgeführt wird. Dafür treten der amtierende Bürgermeister Albert Jung (Forst/Molzig) und der derzeitige Kaisersescher Stadtbürgermeister Gerhard Weber noch einmal gegeneinander an. In der ersten Wahlrunde hatte Albert Jung 48,4 Prozent und Gerhard Weber 32,4 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Die ebenfalls zur Wahl angetretene Jessica Loosen (Illerich) konnte 12,5 Prozent und Hans Günter Labonte (Brohl) 6,6 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Die Wahlbeteiligung war mit 44,8 Prozent (6.186 Stimmen) als gering zu bezeichnen, wobei von diesen auch noch 1,2 Prozent (72 Stimmen) als ungültig gewertet werden mussten.
Stimmen zur Wahl:
Albert Jung (parteilos): Zunächst möchte ich mich bei der Mitbewerberin und den beiden Mitbewerbern für den fairen Wahlkampf bedanken. Ich freue mich über das Ergebnis, was hoffentlich eine gute Ausgangsposition für die anstehende Stichwahl darstellt. Für Letztgenannte möchte ich die Bürger:innen dazu aufrufen verstärkt von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.
Gerhard Weber (CDU): Ich bin heute zunächst einmal erfreut darüber, dass ich das erste Etappenziel „Stichwahl“ erreicht habe. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, obwohl ich mir eigentlich einige Prozentpunkte mehr vorgestellt bzw. gewünscht hätte.
Jessica Loosen (parteilos): Als politischer Neuling bin ich mit dem Wahlergebnis super zufrieden. Immerhin musste ich gegen den Amtsinhaber sowie einen weiteren Bürgermeister angetreten. Der Wahlkampf hat mir richtig Spaß gemacht. Mal sehen was die Zukunft bringt.
Hans Günter Labonte (SPD): Das Ergebnis der heutigen Wahl ist für mich wirklich sehr enttäuschend. Ich kann nicht sagen woran es gelegen hat. Offensichtlich konnte ich mit meinem Programm die Bürger:innen im Wahlkampf nicht überzeugen. TE
Bei der Wahl zum Bürgermeister in der Verbandsgemeinde Kaisersesch, lag die Wahlbeteiligung lediglich bei 44,8 Prozent.
