Politik | 20.08.2014

SPD-Kreistagsfraktion fordert Bekämpfung nicht einheimischer gefährlicher Pflanzen

Kampf den Herkulesstauden

Kreis. Die SPD-Kreistagsfraktion wünscht eine wirksame Bekämpfung aller nicht einheimischen gefährlichen Pflanzen, die sich in den letzten Jahren im Rhein-Sieg-Kreis zunehmend ausgebreitet haben. Zu diesen sog. invasiven Neophyten zählen unter anderem die Herkulesstaude, die auch Riesen-Bärenklau genannt wird, und das drüsige Springkraut. Fraktionschef Dietmar Tendler und der umweltpolitische Sprecher der Kreistagsfraktion Werner Albrecht, erklären dazu: „Zunächst geht es darum, sich in einer Ist-Analyse einen genauen Überblick über das Vorkommen der einzelnen gefährlichen Neophyten im Rhein-Sieg-Kreis zu verschaffen, insbesondere auch über die örtlichen Schwerpunktgebiete. Darauf basierend muss die Kreisverwaltung eine Gesamtstrategie entwickeln, um hier künftig effektivere Erfolge als in der Vergangenheit zu erzielen.“ Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am 28. November gestellt und die Kreisverwaltung gebeten, diese Ist-Analyse vorzunehmen. Tendler und Albrecht: „Insbesondere in der Sommerzeit taucht das Thema Neophyten gleichsam wie das Ungeheuer Loch Ness immer wieder auf. Zuletzt ging es in der Presseberichterstattung um die Herkulesstaude und um den Vorwurf der FDP, die Landesregierung habe hier Fördermittel gestrichen.“

Fördermittel zugunsten des regionalen Umweltschutzes

Laut Albrecht und Tendler sollte das Thema Bekämpfung von Neophyten nicht für parteipolitische Profilierungsspielchen benutzt werden. Wichtig ist, dass invasive Neophyten entsprechend ihrem Gefährlichkeitsgrad und Gefahrenpotenzial unter Einsatz von Fördermitteln wirksam und dauerhaft bekämpft werden, so Albrecht und Tendler weiter und verweisen darauf, dass sich in den letzten Jahren im Rhein-Sieg-Kreis weitere aggressive Pflanzen breit gemacht haben, beispielsweise das drüsige Springkraut. Laut Tendler versteht es sich von selbst, dass die Bekämpfung der invasiven und aggressiven Neophyten vor Ort an Rhein und Sieg nicht alleine vom Rhein-Sieg-Kreis geschultert werden kann. Daher hat die SPD-Kreistagsfraktion die Kreisverwaltung ebenfalls gebeten, bis zur nächsten Ausschusssitzung darzulegen, welche Fördermöglichkeiten auf welcher Ebene (EU, Bund, Land etc.) bestehen. Wichtig ist, dass im Frühjahr 2015 eine effektive Bekämpfungsaktion der für Natur und Mensch besonders gefährlichen Neophyten durchgeführt wird. „Die SPD-Kreistagsfraktion wird beim Thema invasive Neophyten am Ball bleiben“, so abschließend Albrecht und Tendler.Pressemitteilung der

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg

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